Historischer Kalender – 20. September

20. September 2015, 00:00
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480 v. Chr. – Die Griechen schlagen die Perser in der Seeschlacht bei Salamis.

1410 – König Sigismund von Ungarn wird zum deutschen König gewählt. Am 1.10. wird sein Vetter Jobst von Mähren ebenfalls zum König gewählt.

1440 – Nach dem Tod Friedrich I. wird sein Sohn Friedrich II., der Eiserne, Kurfürst von Brandenburg.

1870 – Truppen des italienischen Königs Viktor Emmanuel besetzen Rom, der Kirchenstaat hört zu bestehen auf. Papst Pius IX. zieht sich als "Gefangener" in den Vatikan zurück.

1905 – In Anwesenheit von Kaiser Franz Joseph I. wird in Gastein das erste Teilstück der Tauernbahn eröffnet.

1920 – Der Völkerbundrat spricht die überwiegend deutschsprachigen Gebiete Eupen und Malmedy Belgien zu.

1930 – In München und an 13 weiteren deutschen Bühnen wird Georg Kaisers Schauspiel "Mississippi" uraufgeführt.

1945 – Mit dem Kontrollratsgesetz Nr. 1 werden alle BRD-Gesetze aufgehoben, die dem NS-Regime Vorschub leisteten.

1945 – Das "All India Congress Committee" unter Mahatma Gandhi und Pandit Nehru lehnt auf einer Versammlung britische Vorschläge für eine Selbstverwaltung des Subkontinents ab und fordert die Briten auf, Indien zu verlassen.

1955 – Die Steiermark ist frei von britischen Besatzungssoldaten.

1955 – Die Sowjetunion erklärt die DDR zum "souveränen Staat".

1970 – Syrische Panzerverbände dringen zur Unterstützung der von jordanischen Streitkräften angegriffenen palästinensischen Guerillas in Jordanien ein und besetzen die Stadt Irbid.

1970 – Die unbemannte sowjetische Sonde Luna-16 landet auf dem Mond und tritt einen Tag später mit Gesteinsproben den Rückflug zur Erde an.

1975 – Sepp Zeilbauer wird mit 7.857 Punkten Studentenweltmeister im Zehnkampf.

1985 – Der französische Verteidigungsminister Charles Hernu tritt in Konsequenz der "Rainbow-Warrior"-Versenkung zurück, der Chef des französischen Militärgeheimdienstes DGSE, Admiral Pierre Lacoste, wird abgesetzt.

1990 – Sowohl die Volkskammer als auch der Bundestag stimmen dem deutschen Einigungsvertrag mit der nötigen Zwei-Drittel-Mehrheit zu.

2005 – "Nazi-Jäger" Simon Wiesenthal stirbt 96-jährig in Wien. Er wird in der israelischen Stadt Herzliya bestattet.

Geburtstage:

Joseph Lewinsky, öst. Schauspieler (1835-1907)

Matthias Erzberger, dt. Politiker (1875-1921)

Willem Asolph Visser't Hooft, niederl. Theologe (1900-1985)

Hanns Cibulka, dt. Journalist (1920-2004)

Thilo Koch, dt. Journalist (1920-2006)

Wolfgang Wild, dt. Polit. u. Kernphysiker (1930- )

Paavo Rintala, finn. Erzähler (1930-1999)

Juan Pablo Montoya, kolumbian. Rennfahrer (1975- )

Todestage:

Giovanni Maria Nosseni, ital. Baumeister (1544-1620)

Joseph Kainz, öst. Schauspieler (1858-1910)

Saint-John Perse, franz. Lyriker (1887-1975)

Ida Rubinstein, russ. Tänzerin/Schausp. (1888-1960)

Simon Wiesenthal, öst. Architekt, Publizist und Schriftsteller; Gründer des Dokumentationszentrums des Bundes Jüdischer Verfolgter des Naziregimes (1908-2005)

(APA, 20.9.2015)

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