Kölner Oper soll ins Staatenhaus ausweichen

18. September 2015, 09:46
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Verzögerung bei Bauarbeiten sorgten für Verschiebung der Wiedereröffnung

Köln – Die Kölner Oper soll nach der verschobenen Wiedereröffnung ihres Stammsitzes in das Staatenhaus ziehen. Das entschied der Hauptausschuss des Kölner Stadtrats am Donnerstag, wie eine Sprecherin der Stadt am Abend mitteilte. Das Staatenhaus ist ein denkmalgeschütztes Veranstaltungsgebäude aus den 1920er-Jahren, das an die Messehallen in Köln-Deutz angrenzt.

Die Wiedereröffnung des Kölner Opern- und Schauspielhauses nach jahrelanger Sanierung war ursprünglich für den 7. November geplant gewesen. Sie wurde dann aber verschoben, weil die Bauarbeiten nicht rechtzeitig abgeschlossen werden können. Ein Musicalzelt, das die Oper bisher genutzt hatte, steht nicht mehr zur Verfügung. Deshalb hatte man kurzfristig Ersatz finden müssen. Das Schauspiel kann dagegen weiter in seiner derzeitigen Übergangsspielstätte in einer ehemaligen Fabrik in Köln-Mülheim bleiben. (APA, 18.9.2015)

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