Bedrohte Hai-Bestände vor der Ostküste der USA erholen sich langsam

18. September 2015, 09:39
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Hai-Survey der US-Behörde NOAA zeigen, dass die bisherigen Schutzmaßnahmen Wirkung zeigen

Washington – Gute Nachrichten für Haie in US-amerikanischen Gewässern: Die durch Überfischung bedrohten Bestände der Raubfische vor der Ostküste der USA erholen sich. Das geht aus dem aktuellen Hai-Survey hervor, den die Fischereiabteilung der US-Meeres- und Klimabehörde NOAA (National Oceanic and Atmospheric Administration) nun vorgestellt hat.

Bei der Bestandsaufnahme wurden zwischen den Bundesstaaten Florida und Delaware mehr als 2.800 Haie von April bis Mai von einem Forschungsboot aus gefangen, vermessen und mit Erkennungsmarken versehen. Beim letzten Survey 2012 waren es nur gut 1.800 Haie gewesen.

Schutzmaßnahmen zahlen sich aus

"Wir haben mehr Tiere gefangen und gekennzeichnet als je zuvor", bilanzierte eine Forscherin. Es gebe Zuwächse sowohl bei Weißen Haien als auch bei Bullen-, Tiger-, Sand- und Zitronenhaien, sagte NOAA-Haiexperte Tobey Curtis. "Diese Entwicklung scheint eng damit zusammenzuhängen, dass wir 1993 Fischerei-Maßnahmen zum Schutz der Tiere eingeführt haben." (APA/red, 18.9.2015)

  • Ein Sandbankhai (Carcharhinus plumbeus) wird wieder wieder in die Freiheit entlassen. Auch die Bestände dieses bis zu 2,4 Meter langen Räubers scheinen sich zu stabilisieren.
    foto: lisa natanson, nefsc/noaa.

    Ein Sandbankhai (Carcharhinus plumbeus) wird wieder wieder in die Freiheit entlassen. Auch die Bestände dieses bis zu 2,4 Meter langen Räubers scheinen sich zu stabilisieren.

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