"SZ": Hypo Vereinsbank will 1.500 Stellen streichen

18. September 2015, 07:03
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Vor allem die Verwaltung in den Standorten München und Hamburg betroffen

Frankfurt – Die deutsche Hypo Vereinsbank könnte vor einem weiteren Stellenabbau stehen. Wie die "Süddeutsche Zeitung" vom Freitag unter Berufung auf gut informierte Kreise berichtet, sollen etwa 1.500 Arbeitsplätze wegfallen. Betroffen sei vor allem die Verwaltung in den Standorten München und Hamburg. Die endgültigen Pläne sollen dem Aufsichtsrat Ende Oktober vorgelegt werden.

Die Bank wollte den Bericht nicht kommentieren. Über die Jobstreichung wird aber seit längerem spekuliert. Erst Anfang September hatte die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf Insider berichtet, dass die Konzernmutter, die italienische Bank-Austria-Mutter Unicredit, den Abbau von mindestens 10.000 Stellen prüfe. Betroffen sollen vor allem Mitarbeiter in Deutschland, Italien und Österreich sein.

Die Unicredit will die Hypo Vereinsbank schlanker aufstellen und Kosten senken, hatte Unicredit-Chef Federico Ghizzoni unlängst im "Handelsblatt" angekündigt. Die Italiener hatten die Münchner vor zehn Jahren geschluckt.

Die Hypo Vereinsbank hat selbst schon einen umfassenden Umbau ihres Privatkundengeschäfts und die Modernisierung ihrer Filialen begonnen. Das soll bis Jahresende abgeschlossen sein. (APA, 18.9.2015)

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