Nasa: Start des Orion-Raumschiffs verzögert sich bis 2023

17. September 2015, 08:38
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Bemannte Mission soll Astronauten tief ins Weltall bringen

Washington – Der Start des Orion-Raumschiffs wird sich wohl bis April 2023 verzögern. Die bemannte Mission, die Astronauten tief ins Weltall bringen soll, werde wahrscheinlich erst zwei Jahre später als bisher geplant starten, teilte die US-Raumfahrtbehörde Nasa am Mittwoch mit.

Grund seien Engpässe bei der Finanzierung, aber auch Verzögerungen bei der Software-Entwicklung und den Tests des neuen Raumschiffs, sagte der stellvertretende Nasa-Manager Robert Lightfoot. Orion soll bis zu vier Astronauten zu Zielen jenseits des Mondes bringen.

Orion absolvierte den ersten Testflug vergangenes Jahr, als das unbemannte Raumschiff zwei Mal die Erde umkreiste, bevor es wieder im Ozean landete. Ein weiterer Flug ist für das Jahr 2018 geplant. Getragen wird das Raumschiff von einer starken Rakete, die sich ebenfalls noch in der Entwicklung befindet. Orion soll ermöglichen, Astronauten auf Asteroiden oder auf den Mars zu bringen. Bisheriges Startdatum der ambitionierten Mission war 2021, doch hat Präsident Barack Obama die Finanzierung des US-Weltraumprogramms wiederholt gekürzt. (APA, 17.9.2015)

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