Grüne wollen mit "Eva"-Zeitschrift Jungwähler ködern

16. September 2015, 12:06
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Lovestory mit afghanischem Flüchtling und Emoji-Interview mit Vassilakou – Auflage 140.000 Stück

Wien – Nach der Nationalratswahl 2013 und der Europawahl im Vorjahr bringen die Grünen zur Wien-Wahl die dritte Auflage ihrer "Eva"-Zeitschrift unter das jugendliche Wahlvolk. Das nach Bundesparteichefin Eva Glawischnig benannte "Mädchenmagazin", das laut Cover "auch für Jungs" geeignet ist, wartet unter anderem mit einer Lovestory zwischen Jasmin und dem afghanischen Flüchtling Zaki auf.

"Nackt im Internet"

Als Aufmachergeschichte haben sich die Grünen für "Nackt im Internet. Erste Hilfe, wenn's wirklich passiert!" entschieden. Insofern nicht ganz unpassend klebt ein Kondom inklusive des Slogans "Lieber vor der Wahl stöhnen" auf dem Cover. Man wolle "Erst- und JungwählerInnen auf Augenhöhe begegnen", erklärt die Partei.

Emojis im Interview

Neben persönlichen Einblicken in das Leben diverser Grün-Politiker – Wiens Spitzenkandidatin Maria Vassilakou gibt etwa ein "Interview" allein mit Whatsapp-Emojis – beschäftigt sich das Heft unter anderem mit Terrorpropaganda in sozialen Medien und dem Freihandelsabkommen TTIP und bringt eine kritische Betrachtung von Nutella.

Die Auflage der Ausgabe, die in etwas anderer Form auch für den Oberösterreich-Wahlkampf versendet wird, beträgt 140.000 Stück. Online ist sie ebenfalls abrufbar. (APA, red, 16.9.2015)

  • Das aktuelle "Eva"-Magazin.
    foto: gruene.at

    Das aktuelle "Eva"-Magazin.

  • Das "Eva"-Magazin von 2014.
    foto: gruene.at

    Das "Eva"-Magazin von 2014.

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