Wiener IT-Firma Danube wird saniert

16. September 2015, 07:33
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Gläubiger des Unternehmens stimmten Sanierungsplan und Rückzahlungsquote einstimmig zu

Ein Lichtblick für die insolvente Wiener IT-Firma Danube IT Services GmbH: "Die Gläubiger haben dem Sanierungsplan und der Quote einstimmig zugestimmt – damit ist das Unternehmen wieder auf Kurs und der rechtliche Rahmen für die Sanierung ist gesichert", teilte Gründer und Geschäftsführer Johann Ehm heute, Dienstag, nach der Gläubigerversammlung am Handelsgericht Wien in einer Aussendung mit.

Rückzahlungsquote von 20 Prozent

Demnach erhalten die Gläubiger des Rechenzentrums- und Cloud-Anbieters eine Rückzahlungsquote von 20 Prozent, bei einer Barquote von 5 Prozent der Außenstände. Sobald die Barquote und die Verfahrenskosten bezahlt seien, werde das Insolvenzverfahren aufgehoben, so Ehm. "Unser oberstes Ziel ist nun die nachhaltige Neuorientierung unseres Unternehmens."

Schlitterte heuer im Juli in die Insolvenz

Die Danube IT Services, die zur Danube IT-Gruppe gehört, schlitterte heuer im Juli in die Insolvenz – Kreditschützer bezifferten die Passiva mit 3,09 Mio. Euro. Von der Zahlungsunfähigkeit betroffen waren 69 Gläubiger und 39 Dienstnehmer. Der Personalstand wurde nach Einleitung der Reorganisation bereits im Sommer auf 17 Arbeitnehmer mehr als halbiert. Insgesamt beschäftigt die Gruppe den Angaben zufolge rund 100 Mitarbeiter in der Unternehmenszentrale in Wien und an weiteren Standorten in Deutschland. Diese seien für 170 Kunden zuständig. (APA, 16.9. 2015)

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