Pegida-Chef träumt von neuer Partei

15. September 2015, 10:51
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Lutz Bachmann will deutschlandweit antreten – Seine Bewegung erhält wieder deutlich mehr Zulauf

Dresden – Vor dem Hintergrund der Flüchtlingsproblematik erhält die Pegida-Bewegung von Zuwanderungsgegnern in Dresden verstärkt Zulauf. Ihr Chef Lutz Bachmann kündigte vor seinen Anhängern die Gründung einer Partei an, die sowohl auf kommunaler als auch auf Landes- und Bundesebene in Deutschland antreten wolle. Erstmals seit Monaten gingen dort am Montagabend nach Schätzung von dpa-Reportern wieder mehr als 5.000 Menschen auf die Straße.

Schon in den vergangenen Wochen war die Zahl der Demonstranten gestiegen. Die Demonstrationen der "Patriotischen Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes" (Pegida) finden wieder wöchentlich in Dresden statt, nachdem sie dort zwischenzeitlich nur alle zwei Wochen im Wechsel mit Leipzig und Chemnitz veranstaltet worden waren. Mitte nächsten Monats jährt sich der Beginn der vor allem in Dresden erfolgreichen Bewegung zum ersten Mal. (APA, 15.9.2015)

  • Er ist wieder da: Lutz Bachmann.
    foto: epa/sebastian kahnert

    Er ist wieder da: Lutz Bachmann.

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