Grünberg: "Vielleicht nicht so schlimm wie für andere Menschen"

14. September 2015, 15:37
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Nach ihrem folgenschweren Unfall beim Stabhochsprung zeigt die Tirolerin im ORF-Interview eine positive Lebenseinstellung

Wien – Sechs Wochen nach ihrem folgenschweren Unfall beim Stabhochsprungtraining zeigt die querschnittsgelähmte Kira Grünberg in einem ORF-TV-Interview eine äußerst positive Lebenseinstellung. "Für mich ist es vielleicht gar nicht so schlimm wie für andere Menschen. Es ist genauso ein schönes Leben. Man freut sich über kleinere Dinge, über die man sich früher nie freuen hätte können", sagte Grünberg.

Die 22-Jährige kann nach drei Wochen Therapie in Bad Häring ihre Arme wieder bewegen. Auch Stimmtraining und Atemübungen, weil sie ihre Bauchmuskulatur nicht mehr einsetzen kann, absolviert sie täglich. "Ich lebe einfach so weiter wie früher, bloß dass ich jetzt halt ein bisschen an das Bett gebunden bin und an den Rollstuhl, aber sonst hat sich irgendwie nichts verändert. Mein Kopf und mein Geist sind gleich geblieben", so die am 30. Juli beim Training in Innsbruck verunfallte Tirolerin im Gespräch mit dem ORF, der das gesamte Gespräch mit Grünberg am Montag in der Sendung "Thema" ausstrahlte.

Viel Kraft schöpft sie aus den vielen Briefen und Nachrichten, die sie seit den ersten Tagen nach ihrem Unfall erhält. "Das bedeutet mir schon sehr viel, das gibt unheimlich viel Kraft. Es ist erstaunlich, wie viele Leute an mich denken, das ist schon ganz etwas Besonderes." (APA, 14.9.2015)

  • Grünberg: "Man freut sich über kleinere Dinge, über die man sich früher nie freuen hätte können"
    foto: apa/müller

    Grünberg: "Man freut sich über kleinere Dinge, über die man sich früher nie freuen hätte können"

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