Djokovic besiegt Federer und gewinnt US Open

14. September 2015, 05:50
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Der Serbe setzte sich mit 6:4, 5:7, 6:4, 6:4 gegen den Schweizer durch

New York – Der topgesetzte Novak Djokovic hat zum zweiten Mal nach 2011 die US Open gewonnen und sich in New York seinen insgesamt zehnten Grand-Slam-Titel gesichert. Der 28-jährige Serbe setzte sich in einem emotionalen Traumfinale gegen den Weltranglistenzweiten Roger Federer (Schweiz) mit 6:4, 5:7, 6:4, 6:4 durch und kassierte ein Preisgeld von 3,3 Millionen Dollar.

Djokovic, der 19 von 23 Breakbällen abwehren konnte, hat damit in dieser Saison bei drei der vier Major-Turniere triumphiert. Einzig bei den French Open unterlag der fünfmalige Melbourne-Sieger im Finale gegen den Schweizer Stan Wawrinka.

Nach 3:20 Stunden verwandelte Djokovic gegen den 34-jährigen Federer seinen ersten Matchball und streckte die Faust in den Nachthimmel von Queens. Der Schützling von Boris Becker konnte das Duell mit Federer im 42. Duell ausgleichen (21. Erfolg). Der Grand-Slam-Rekordsieger indes hat seit Juli 2012 (Wimbledon) kein Major-Titel mehr geholt.

Das Endspiel im mit 23.771 Zuschauern ausverkauften Arthur-Ashe-Stadium hatte wegen Regens mit dreistündiger Verspätung begonnen.

Der ohne Satzverlust ins Finale eingezogene Federer verpasste es, sich mit seinem sechsten US-Open-Coup zum alleinigen New-York-Rekordsieger zu krönen. Der Davis-Cup-Gewinner hätte zudem mit seinem 18. Grand-Slam-Titel der älteste Major-Gewinner seit 43 Jahren werden können.

In einer spannenden Partie wurde Federer von den Zuschauern – darunter Hollywoodstars wie Sean Connery und Leonardo di Caprio – immer wieder frenetisch angefeuert.

Die Vorentscheidung fiel, als er bei einem 1:2-Satzrückstand gleich zu Beginn des vierten Satzes sein erstes Aufschlagspiel abgeben musste. Insgesamt konnte der siebenmalige Wimbledonsieger, dem 54 unerzwungene Fehler unterliefen, nur vier seiner 23 Breakchancen nutzen – Djokovic dagegen war bei sechs von 13 erfolgreich. (sid, 14.9.2015)

  • Ein Küsschen für den Pokal.
    foto: apa/epa/justin lane

    Ein Küsschen für den Pokal.

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