Neuer Rekord: Kein Mensch war länger im All als der Russe Gennadi Padalka

12. September 2015, 09:35
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Padalka war insgesamt 878 Tage im Orbit – Sojus-Kapsel mit drei ISS-Astronauten landet sicher in Kasachstan

Astana – Drei Besatzungsmitglieder der Internationalen Raumstation ISS sind zur Erde zurückgekehrt. Der Däne Andreas Mogensen, der Kasache Aidyn Aimbetow und der Russe Gennadi Padalka landeten in einer russischen Sojus-Kapsel in der früheren Sowjetrepublik Kasachstan, wie die Europäische Weltraumbehörde (ESA) in der Nacht auf Samstag mitteilte.

Etwa 200 Rettungskräfte überwachten in der zentralasiatischen Steppe die Rückkehr der Raumfahrer. Padalka hält nun mit 878 Tagen im All den Rekord für die längste Aufenthaltsdauer im Kosmos. Dazu benötigte der 57-Jährige insgesamt fünf Raumflüge. Bei der nun beendeten Mission arbeitete der Russe seit Ende März auf der Raumstation rund 400 Kilometer über der Erde.

Erster Däne im All

Mogensen und Aimbetow verbrachten nur jeweils zehn Tage auf dem Außenposten der Menschheit. Mogensen brachte dabei unter anderem Lego-Spielfiguren zur ISS. In einem spektakulären wissenschaftlichen Versuch schaffte es der erste Däne im Weltall zudem, von der Raumstation aus einen Roboter auf der Erde zu bewegen.

Der Kasache Aimbetow brachte Spezialitäten seiner Heimat zur ISS, darunter Stutenmilch. In dem fliegenden Labor arbeiten nun noch sechs Raumfahrer: drei Russen, zwei US-Amerikaner und ein Japaner. (APA, 12.9.2015)

  • Die russische Sojus-Kapsel TMA-16M kurz vor der Landung in der kasachischen Steppe.
    foto: apa/epa/yuri kochetkov

    Die russische Sojus-Kapsel TMA-16M kurz vor der Landung in der kasachischen Steppe.

  • Insgesamt 878 Tage verbrachte der Russe Gennadi Padalka im Weltraum.
    foto: ap/yuri kochetkov

    Insgesamt 878 Tage verbrachte der Russe Gennadi Padalka im Weltraum.

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