Hass-Postings: Deutscher Justizminister fordert von Facebook Kontrollen

11. September 2015, 18:14
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Konzern geht nicht entschieden genug gegen rassistische oder volksverhetzende Kommentare vor

Der deutsche Justizminister Heiko Maas (SPD) fordert Facebook auf, in Deutschland ein Team mit deutschsprachigen Mitarbeitern einzustellen. Sie sollen gezielt gegen Hass-Botschaften über Ausländer und Flüchtlinge auf der Plattform vorgehen. Das will der SPD-Politiker bei einem Treffen mit Facebook-Vertretern am Montag verlangen, berichtet der Spiegel

Nicht entschieden genug

Maas wirft dem US-Konzern vor, nicht entschieden genug gegen rassistische, fremdenfeindliche oder volksverhetzende Kommentare vorzugehen. Das soziale Netzwerk müsse enger mit Strafverfolgern und zivilen Vereinen kooperieren, heißt es in einer internen Forderungsliste des Ministeriums. Um "verlorenes Vertrauen" zurückzugewinnen, müsse das Unternehmen offenlegen, wie viele Beschwerden über Hass-Botschaften es erhält, wie viele Mitarbeiter sich nach welchen Kriterien darum kümmern, wie lange die Prüfungen dauern und wie oft problematische Inhalte tatsächlich gelöscht werden. (red, 11.9. 2015)

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