Germanwings-Absturz: Versicherung fordert Geld aus Erbe des Kopiloten

11. September 2015, 14:45
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"Üblicher Vorgang" laut Versicherer

München – Nach dem Absturz der über den französischen Alpen abgestürzten Germanwings-Maschine fordert die Industrie-Versicherungssparte der Allianz Geld aus dem Nachlass des Kopiloten Andreas L. Die Versicherung äußerte sich auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur nicht zur Höhe der Summe. Laut "Bild"-Zeitung geht es um bis zu 7,5 Millionen Euro.

Es handle sich um einen üblichen Vorgang bei einer Schadensregulierung, sagte eine Sprecherin. Dadurch würden nicht die Schadenersatzforderungen der Hinterbliebenen beeinflusst. Sowohl der Nachlass-Insolvenzverwalter als auch das Amtsgericht Montabaur äußerten sich am Freitag nicht zu dem Fall, weil das Verfahren nicht öffentlich sei.

Der Kopilot hatte einen Germanwings-Airbus nach Überzeugung der Ermittler am 24. März absichtlich gegen einen Berg in Südfrankreich gelenkt. Alle 150 Menschen an Bord starben. (APA/dpa, 11.9.2015)

  • Eine Stele zum Gedenken an die Opfer nach einer Trauerfeier Ende Juli.
    foto: reuters/robert pratta

    Eine Stele zum Gedenken an die Opfer nach einer Trauerfeier Ende Juli.

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