FPÖ kritisiert Regierungsabos

11. September 2015, 13:23
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Die höchste Anzahl an Abonnements gab es mit 686 im Bundeskanzleramt. 95 Titel davon waren doppelt oder mehrfach abonniert

Die FPÖ übt Kritik an den teils hohen Ausgaben der Ministerien für Tageszeitungen, Wochen- und Monatszeitungen sowie Magazine. Insgesamt gaben die Regierungsstellen 2014 laut einer FPÖ-Anfrageserie 1.143.947,01 Euro für Druckschriftenabonnements aus.

Die Kosten fielen dabei je nach Ministerium ganz unterschiedlich aus: So zahlte etwa das Außenministerium mit 286.169,44 Euro am meisten für Print-Abos, etwas mehr als 129.000 Euro davon entfielen auf ausländische Titel. Danach folgen das Bundeskanzleramt mit 189.022,65 Euro sowie das Landwirtschafts- und Umweltministerium mit 138.107 Euro. Die geringsten Abo-Ausgaben meldeten das Justizministerium mit 18.516,60 Euro sowie das Familien- und Jugendministerium mit 6.177,92 Euro.

Die höchste Anzahl an Abonnements gab es mit 686 im Bundeskanzleramt. 95 Titel davon waren doppelt oder mehrfach abonniert.

Weitere Anfragenserie

"Die gewaltigen Unterschiede bei den Kosten – da geht es um Unterschiede jenseits der 100.000 Euro – sind überhaupt nicht mehr nachvollziehbar. Immerhin geht es da um Steuergeld", meinte FPÖ-Nationalratsabgeordneter Walter Rauch zu den Zahlen. "Wir starten auf jeden Fall eine weitere Anfragenserie und fragen genau ab, welche Medien konkret in wievielfacher Ausführung abonniert wurden." (APA, 11.9.2015)

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