Volksbank-Wien-Pfandbriefe: Triple A weit entfernt

11. September 2015, 13:19
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Fitch bewertet Hypotheken-Papiere mit "BBB" und positivem Ausblick – Covered Bonds des neuen Volksbanken-Spitzeninstituts nur zwei Stufen über Ramschniveau

Wien – Den Hypotheken-Pfandbriefen des neuen Volksbanken-Spitzeninstituts fehlen bei Fitch ganze acht Stufen zur höchsten Bonitätsnote AAA (Triple A). Die US-Ratingagentur hat am Freitag für die mit Immobilienkrediten besicherten Covered Bonds der Volksbank Wien-Baden AG die Note "BBB" mit positiven Ausblick vergeben. Bereits zwei Stufen darunter, bei "BB+" beginnen spekulative und riskante Anlagen.

Zum Vergleich: Die Hypotheken-Pfandbriefe von Bank Austria und Erste Group haben bei Moody's das zweitbeste Rating Aa1. Es handle sich beim Volksbanken-Rating um die erste öffentliche Bewertung eines Covered Bonds von Fitch in Österreich, erklärte die Agentur in einer Aussendung. Das Pfandbrief-Rating basiere auf dem langfristigen Issuer Default Rating (IDR) der Volksbank Wien, das mit "BB+" nach wie vor im Ramschbereich liegt.

Die Volksbank Wien hatte nach der Zerschlagung des problembehaftetem früheren Volksbanken-Spitzeninstituts ÖVAG die gesunden Teile übernommen. Der ÖVAG-Abbauteil wird bis 2017 in der teilstaatlichen Bad Bank Immigon abgewickelt. (APA, 11.9.2015)

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