Belgischer Radprofi aus künstlichem Koma erwacht

11. September 2015, 13:00
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Auch keine künstliche Beamtung mehr für Kris Boeckmans – Weitere Behandlung in Brüssel

Murcia – Der schwer gestürzte belgische Radprofi Kris Boeckmans ist aus dem Koma erwacht. Er habe mit seiner Familie und den Ärzten sprechen können. "Wir sind sehr glücklich mitzuteilen, dass Boeckmans nicht mehr im künstlichen Koma liegt und dass seine Genesung positive Fortschritte macht", gab sein Team Lotto-Soudal bekannt.

Der Intensivpatient werde auch nicht mehr künstlich beatmet, hieß es in der Mitteilung vom Donnerstagabend weiter. Die über 48 Stunden eingeleitete Aufwachphase sei komplikationslos verlaufen.

Boeckmans hatte bei einem Massensturz auf der 8. Etappe der Spanien-Rundfahrt vor zwei Wochen schwere Gesichtsverletzungen und Einblutungen in der Lunge erlitten. Er wurde ins Koma versetzt, künstlich beatmet und liegt seitdem auf der Intensivstation des Krankenhauses in Murcia.

In den nächsten Tagen soll Boeckmans mit einem Sonderflug nach Brüssel gebracht werden. Dort soll in einem Krankenhaus über weitere Behandlungen, speziell der Brüche im Gesicht, entschieden werden. (APA, 11.9.2015)

  • Hoffen und Bangen im Fall des belgischen Radprofis Kris Boeckmans.
    foto: reuters/nazca

    Hoffen und Bangen im Fall des belgischen Radprofis Kris Boeckmans.

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