Skipässe werden um bis zu zwölf Prozent teurer

11. September 2015, 12:58
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Skifahren wird im kommenden Winter wieder einmal teurer. Das geht aus der Untersuchung eines Ski-Portals hervor. Demnach müssen Skifahrer für Skipässe durchschnittlich vier Prozent mehr als im Vorjahr bezahlen

Am meisten steigen die Skipasspreise in der Schweiz. Grund dafür ist die starke Aufwertung des Schweizer Franken. Zwar haben viele Bergbahnen die Preise kaum angehoben und zum Teil gesenkt, doch aufgrund des Umrechnungskurses ist der Skipass um etwa 12 Prozent teurer geworden.

In Österreich ist ein Preisanstieg von durchschnittlich 2,8 Prozent zu verzeichnen und damit weniger stark ausgefallen als im Vorjahr. Der Durchschnittspreis für einen 6-Tages-Skipass in der Hauptsaison liegt im Winter bei 230,50 Euro. Vor allem im Skicircus Saalbach-Hinterglemm-Leogang wird Skifahren teurer. Aufgrund der neuen Liftverbindung nach Fieberbrunn kostet das Liftticket nun 245 Euro (+ 5,2Prozent). Spitzenreiter in Österreich bleibt mit 261 Euro das Skigebiet Sölden (+3,0 Prozent), gefolgt von Ski Arlberg mit 252,00 Euro (+2,9 Prozent) und Kitzbühel mit 248 Euro (+ 2,9 Prozent).

Gratis-Skipass in Deutschland

Den geringsten Preisanstieg unter den Top-Skigebieten der Alpen verzeichnen Serfaus-Fiss-Ladis mit 228,50 Euro (+1,8 Prozent), Dolomiti Superski mit 275 Euro (+1,8 Prozent) und Les Sybelles mit 216 Euro (+ 1,2 Prozent). In Deutschland gibt es außerdem immer mehr Skigebiete, in denen das Skifahren gratis angeboten wird. In Bad Hindelang, Oberstaufen, St. Englmar und Feldberg ist der Skipass in der Gästekarte enthalten. Diese wird allerdings nur bei teilnehmenden Unterkünften ausgestellt.

Das Ski-Portal Snowplaza hat insgesamt 130 Skipässe in den Skigebieten der Alpen verglichen. Zum ersten Mal ist der 6-Tages-Skipass in der Hauptsaison in allen Skigebieten mit mehr als 100 km Pisten teurer als 200 Euro. Am günstigsten in den Alpen bleibt der Skipass im 15 Pistenkilometer umfassenden Skigebiet Rofan, wo für sechs Tage Skifahren in der Hauptsaison 115 Euro (+2,7 Prozent) bezahlt werden müssen. Am teuerste ist es mit umgerechnet 351 Euro in Zermatt (+ 11 Prozent). (red, 11.9.2015)

  • Ordentlich mehr berappen müssen Skifahrer in den Schweizer Skigebieten.
    foto: zermatt bergbahnen/michael portmann

    Ordentlich mehr berappen müssen Skifahrer in den Schweizer Skigebieten.

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