Merkel, Cameron und Hollande werben für Atomabkommen

10. September 2015, 21:24
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"Zusammenarbeit ist besser als Konfrontation"

Teheran/Berlin – Wenige Tage vor der Abstimmung über das iranische Atomabkommen im US-Kongress haben sich Deutschland, Großbritannien und Frankreich erneut für den Deal stark gemacht. "Wir sind zuversichtlich, dass die Vereinbarung die Grundlage für eine dauerhafte Lösung des Konflikts um das iranische Atomprogramm schafft".

Dies schrieben die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), Großbritanniens Premierminister David Cameron und Frankreichs Präsident Francois Hollande in einem gemeinsamen Beitrag in der "Washington Post".

"Wesentliche Ziele erreicht"

"Wir stehen hinter dieser Vereinbarung, weil sie die wesentlichen Ziele erreicht, die wir uns gesetzt haben", schrieben der Staats- und die beiden Regierungschefs. Mit Hilfe der Kontrollmechanismen ließen sich die Aktivitäten Teherans langfristig überprüfen. Man dürfe nicht erwarten, dass die iranische Politik sich in absehbarer Zeit ändere, doch Zusammenarbeit sei in diesem Fall besser als Konfrontation.

In dem jahrelangen Streit hatten sich die fünf UN-Vetomächte USA, Russland, China, Großbritannien und Frankreich sowie Deutschland (5+1) am 14. Juli in Wien auf das Atomabkommen geeinigt. Die beiden Kammern des US-Kongresses, Senat und Abgeordnetenhaus, haben noch bis 17. September Zeit, darüber abzustimmen. Mittlerweile gilt aber als ausgeschlossen, dass sie den Deal noch kippen können. (APA, 10.9.2015)

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