"Knight Riders" Erben dürfen Universal Studios klagen

10. September 2015, 11:50
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Universal soll Einkünfte, die Glen Larson für das Mitwirken an Serien wie "Knight Rider" zustanden, seit den 70er-Jahren zurückgehalten haben

Der TV-Produzent Glen A. Larson, verantwortlich für Filmproduktionen wie "Knight Rider 2000" (1991) und "Kampfstern Galactica" (1979), ist im November 2014 im Alter von 77 Jahren gestorben. Nun haben seine Erben vor dem Los Angeles Superior Court erwirkt, rechtlich gegen die Filmproduktionsgesellschaft Universal City Studio vorgehen zu dürfen, berichten Branchenportale wie hollywoodreporter.com und serienjunkies.de.

Betrug und grobe Fahrlässigkeit

Universal soll Einkünfte, die Larson wegen des Mitwirkens an Serien wie "Knight Rider" zugestanden hätten, seit den 1970er-Jahren zurückgehalten haben. Die Verteidigung argumentierte hingegen, dass der TV-Produzent in Berichten aus den 80er- und 90er-Jahren über die finanzielle Vorgehensweise informiert worden sein und diese zu gegebener Zeit hätte beanstanden müssen – Richterin Yvette Palazuelos wies diesen Einspruch zurück. Der Fall soll im Jänner 2016 verhandelt werden. (sc, 10.9.2015)

  • TV-Produzent Glen A. Larson.
    foto: ap/rocco ceselin

    TV-Produzent Glen A. Larson.

  • David Hasselhoff und KITT in der TV-Serie "Knight Rider".
    foto: mega / stills/eyedea / picturedesk.com

    David Hasselhoff und KITT in der TV-Serie "Knight Rider".

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