Wiener Sängerknaben müssen weniger Miete zahlen

9. September 2015, 12:02
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40.000 statt 200.000 Euro Jahresmiete für Augartenpalais und Josefstöckl beschlossen

Wien – Die Wiener Sängerknaben müssen künftig weniger Miete zahlen. Statt rund 200.000 Euro im Jahr sind jetzt nur noch 40.000 Euro jährlich für Augartenpalais und Josefstöckl fällig, wie die Sängerknaben am Mittwoch per Aussendung mitteilten. Die Mietreduktion wurde bereits im Ministerrat auf Schiene gebracht, nun muss sie noch im Nationalrat beschlossen werden.

"Wir wollen, dass der Zugang zu den Sängerknaben niederschwellig bleibt", erklärte Elke Hesse, Direktorin des vereinseigenen Konzertsaals MuTh gegenüber der APA. Eltern sollen weiterhin nur einen geringen Kostenbeitrag zahlen müssen – daher sei Reduktion notwendig gewesen. Die höhere Miete, die seit April 2013 fällig wird, "hätte uns wirklich zum Fallen gebracht". Nach der Vereinbarung zwischen dem Verein sowie dem Wirtschaftsministerium, dem Finanzministerium und dem Kulturministerium sei sie "glücklich" und vor allem zuversichtlich, dass das Budget wieder halten werde. (APA, 9.9.2015)

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