Seeelefanten verbreiten Quecksilber an der Küste – Neue Theorie zum Ursprung der Basken

9. September 2015, 07:00
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Seeelefanten verbreiten Quecksilber an der Küste

Santa Cruz – Wie bei allen Meeressäugern reichert sich auch der Körper von Seeelefanten mit Quecksilber an, das sie über die Nahrungskette aufgenommen haben. Eine aktuelle Studie im Fachblatt "PNAS" sieht darin nun auch die Erklärung für die im Sommer drastisch erhöhten Methylquecksilberwerte im Wasser vor der Küste von Año Nuevo in Kalifornien: Während der Häutung der Tiere, die zwischen Frühling und Spätsommer ihr Fell erneuern, gelangen erhebliche Mengen des giftigen Neurotoxins in die Umgebung. (red)

Abstract
PNAS: "Mercury offloaded in Northern elephant seal hairaffects coastal seawater surrounding rookery"

Neue Theorie zum Ursprung der Basken

Uppsala – Aufgrund ihrer kulturellen und sprachlichen Eigenständigkeit hielt man die in Nordspanien beheimateten Basken lange für Nachfahren von paläolithischen Jäger- und Sammlergruppen. Einer neuen Studie im Fachblatt "PNAS" zufolge besteht aber eine engere genetische Verwandtschaft zu den sesshaften iberischen Bauern der Jungsteinzeit, die vor rund 5000 Jahren in Nordspanien lebten. Dies ergab eine genetische Vergleichsanalyse mit Knochen von acht steinzeitlichen Individuen, die in Atapuerca gefunden wurden. (red)

Abstract
PNAS: "Ancient genomes link early farmers from Atapuerca in Spain to modern-day Basques"

(red, 9.9.2015)

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