D wie Donauinsel

7. September 2015, 08:00
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DER STANDARD erklärt im Wien-Lexikon bis zur Wahl am 11. Oktober die wichtigsten Begriffe der Stadt

Donauinsel, die; zwischen 1972 und 1987 angelegte künstliche Insel entlang des Hauptarms der Donau – aufgeschüttet aus 30 Millionen Kubikmeter Aushubmaterial des Entlastungsgerinnes. Der 21,1 Kilometer lange und rund 250 Meter breite Bau war anfangs heftig umstritten – die SPÖ und FPÖ setzten ihn 1969 gegen die Kostenbedenken der ÖVP und die "Krone" durch. Zunächst ging es nur um besseren Hochwasserschutz nach dem Hochwasser von 1954 (9600 Kubikmeter/Sekunde überschwemmten weite Teile von Brigittenau und Leopoldstadt) – die "Neue Donau" soll Jahrtausendhochwässer mit bis zu 14.000 Kubikmetern aufnehmen können. Populär wurde die Insel erst 1984 durch die amtliche Bezeichnung Donauinsel und das seither dort jährlich von der SPÖ veranstaltete Fest. (cs, 7.9.2015)


  • Als Entlastungsgerinne umstritten, unter dem jetzigen Namen populär: die Donauinsel und die Neue Donau
    foto: apa/punz

    Als Entlastungsgerinne umstritten, unter dem jetzigen Namen populär: die Donauinsel und die Neue Donau

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