"Ihr werdet gerichtet": "Tatort" in Luzern: Top oder Flop?

Ansichtssache6. September 2015, 19:00
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Wie immer hat niemand etwas gesehen oder gehört. Was für die Schweizer Kommissare Reto Flückiger und Liz Ritschard zunächst aussieht wie eine Abrechnung im Drogenmilieu, entpuppt sich als Selbstjustiz. Ein Sniper richtet gezielt Menschen, die anderen ungestraft Leid zugefügt haben. Die ersten Opfer sind zwei Albaner. Während die Luzerner Polizei einen Profiler hinzuzieht und versucht, die Denkweise des Täters zu verstehen, verfolgt dieser in aller Ruhe seinen Plan.

foto: ard degeto/srf/daniel winkler

"Das hat man so schon in gefühlt 200 Krimis gesehen. Und beim 201. Mal kümmern sich ausgerechnet die auch nicht gerade spannenden Schweizer Kommissare Reto Flückiger (Stefan Gubser) und Liz Ritschard (Delia Mayer) darum", schreibt Birgit Baumann im STANDARD. Positiv hebt sie den "herausragenden Antoine Monot jr." vor, der "zwischen den Welten irrlichtert und zunächst mit unerbittlicher und dann zunehmend verzweifelter Präzision seine Mission erfüllt".

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"Dum-Dum-Geschosse im Dumm-Dumm-Tatort", verzeichnet spiegel.de: Die "Tatort"-Saison beginne mit einer Episode, in der "ein bisschen zu viel Verständnis für einen Heckenschützen mit Rachegelüsten gezeigt wird."

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Eine "teilweise überdrastische, aber spannende Geschichte" sieht Holgert Gertz auf sueddeutsche.de. Getragen werde sie "vom herrlichen Antoine Monot jr.": "Ein sensibler Flüsterer, der einen Marienkäfer am spitzen Finger auf den Balkon tragen würde und andererseits geheime Zeichen in seine Projektile fräst."

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