Gregoritsch schießt U21 zu Sieg in Aserbaidschan

4. September 2015, 18:15
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Trainer-Sohn scort beide Treffer bei 2:0 in EM-Qualifikation

Baku – Österreichs Fußball-U21-Nationalteam ist am Freitag in die Qualifikation für die Europameisterschaft 2017 in Polen ein idealer Auftakt gelungen. Im ihrem ersten Match in der Gruppe 7 gewann die Auswahl in Baku gegen Aserbaidschan mit 2:0 (2:0). Herausragender dabei: Teamchf-Sohn und Stürmer Michael Gregoritsch, der beide Tore erzielte.

Der Mann vom Hamburger SV brachte Österreich in der 15. Minute nach Vorarbeit von Valentino Lazaro in Führung. Danach hatte zwar Aserbaidschan mehr vom Spiel, konnte aber kaum Chancen kreieren. Österreich blieb immer gefährlich. Kurz vor der Pause wurd Gregoritsch bei einem Dribbling im Sechzehner gefoult, den fälligen Elfmeter verwandelte der 21-Jährige selbst (45.).

Nach der Pause ließ Gregoritsch auf dem Kunstrasen im Stadion zu Baku zwei gute Möglichkeiten auf seinen dritten Treffer ungenützt. In der 75. Minute traf Alessandro Schöpf das Lattenkreuz.

Am Dienstag (17.30 Uhr) bestreitet die ÖFB-Auswahl das zweite Gruppenspiel. Gegner in der NV Arena in St. Pölten ist Russland. Das Spiel wird live auf ORF Sport+ übertragen. (APA/red – 4.9. 2015)

Qualifikation U21-EM – Gruppe 7:
Aserbaidschan – Österreich 0:2 (0:2).
Tore: Gregoritsch (15., 45.)

Österreich: Bachmann – Mwene, Lienhart, Gugganig, Martschinko – Gartner, Wydra – Lazaro (67. Grillitsch), Schöpf (88. Sallahi), Schaub (57. Friesenbichler) – Gregoritsch

Weiters:
Finnland – Russland 2:0 (2:0). Tore: Lassas (17.), Mero (36.)

Tabelle: 1. Österreich 1 1 0 0 2:0 3; . Finnland 1 1 0 0 2:0 3; 3. Aserbaidschan 2 1 0 1 1:2 3; 4. Deutschland 0 0 0 0 0:0 0; 5. Färöer 1 0 0 1 0:1 0; 6. Russland 1 0 0 1 0:2 0.

Stimme:

Werner Gregoritsch (Teamchef): "Es war der erwartet schwierige Auftakt gegen eine starke Heimmannschaft auf Kunstrasen. Auch die klimatischen Bedingungen mit der Hitze und der hohen Luftfeuchtigkeit waren nicht einfach. Die Mannschaft hat die Aufgabe souverän gelöst, vor allem in der ersten Halbzeit waren wir sehr giftig. Aufgrund des Kräfteverschleißes sind wir in der zweiten Halbzeit etwas zu weit auseinandergestanden, dadurch konnten sich der Gegner immer wieder durchkombinieren. Wichtig war, dass wir zu null gespielt haben. In der Defensive haben wir wenig zugelassen, jedoch hatten wir bei Standards Probleme. Gegen Ende hat Aserbaidschan aufgemacht, und wir hätten mehr Tore erzielen müssen."

  • Beim Hamburger SV wurde Michael Gregoritsch umgehend zum Stammspieler.
    foto: apa/epa

    Beim Hamburger SV wurde Michael Gregoritsch umgehend zum Stammspieler.

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