Medienhaus Wimmer: Lorenz Cuturi übernimmt elektronischen Medienbereich

4. September 2015, 12:07
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"Generationswechsel" bei den "Oberösterreichischen Nachrichten": Rudolf Andreas Cuturi überträgt Funktionen an seine Söhne

Linz – Rudolf Andreas Cuturi, Eigentümer des Medienhauses Wimmer und Herausgeber der "Oberösterreichischen Nachrichten", überträgt weitere Funktionen an seine Söhne. "Es ist ein weiterer Schritt in Richtung eines geplanten Generationswechsels", erklärt er. Er bleibe Herausgeber und Geschäftsführer, will sich aber schrittweise vom Tagesgeschäft zurückziehen.

Lorenz Cuturi wird Leiter des Geschäftsfeldes "New Business". Er übernimmt nach seiner Rückkehr vom deutschen Axel-Springer-Verlag den Online-Bereich um nachrichten.at, den hauseigenen Fernsehsender BTV und die Beteiligung an Life Radio sowie deren Vernetzung mit den Print-Produkten "Oberösterreichische Nachrichten" und "Tips".

Gino Cuturi – schon bisher Leiter des Leser-Marketings der "Oberösterreichischen Nachrichten" – verantwortet in Zukunft den gesamten Marketingbereich. Zusätzlich wird er gemeinsam mit Druckerei- und Vertriebschef Walter Buchbauer für die Produktion und Logistik zuständig sein.

Paolo Cuturi steht weiter dem Facility-Management von allen Liegenschaften des Medienhauses vor und leitet den Bau der neuen Promenaden-Galerien, die auf dem früheren Produktionsareal des Medienhauses in der Linzer Innenstadt gebaut werden. Neben Geschäften, Hotel, Restaurant, Café, Büros und Wohnungen werden dort auch alle Aktivitäten des Verlages untergebracht.

Die "Oberösterreichischen Nachrichten" werden heuer 70 Jahre alt, ihre Vorläuferzeitung, die 'Tages-Post', mit der die "OÖ Nachrichten" 1955 fusioniert wurden, sogar 150 Jahre. Dass es das Medienhaus so lange Zeit als Familienbetrieb schaffte, liege laut Cuturi daran, dass es den Inhabern immer gelungen sei, "den Betrieb an die sich ständig ändernden Zeiten anzupassen", wie dieser vor wenigen Wochen zum Jubiläum erklärte. "In den vergangenen Generationen und der jetzigen hielt nur einer die Ruder in der Hand. Daher war es immer möglich, klare Entscheidungen zu treffen. Ein weiterer Vorteil eines Familienunternehmens ist, dass dieses langfristige Prioritäten setzen kann, die wichtiger sind als kurzfristige wirtschaftliche Erfolge." (red/APA, 4.9.2015)

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