"Zeichen für Toleranz": Gamer sammeln Spenden für Flüchtlinge

4. September 2015, 09:56
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Organisatoren von #Gamers4refugees rufen zu Spenden für "Pro Asyl" auf

Ein Verbund von Videospielfans ruft unter dem Slogan #gamers4refugees auf, Geld für die Aufnahme und Versorgung von Flüchtlingen zu sammeln. Die Spenden kommen der deutschen Organisation Pro Asyl zugute, die sich seit über 25 Jahren für die Rechte von verfolgten Menschen einsetzt. Seit dem Start des Aufrufs am 1. September konnten über die Spendenseite www.betterplace.org mehr als 2.600 Euro zusammengetragen werden.

Aufruf zur Mithilfe

"Unter dem Namen #gamers4refugees setzen wir, die Gamer und alle, die daran mitwirken wollen, ein Zeichen für Toleranz", heißt es in der Beschreibung des Projekts. "Wir nutzen unsere Reichweiten im Netz und sammeln Spenden für Pro Asyl. Die Organisation setzt sich seit nunmehr über 25 Jahren für die Rechte von verfolgten Menschen ein. Das ist, gerade heute, eine sehr wichtige Arbeit, die allzu schnell vergessen wird."

Dabei betonen die Organisatoren, dass man sich nicht nur durch Geld, sondern ach durch die Bekanntmache an der Arbeit beteiligen können. "#gamers4refugees sammelt mittels Gaming-Content auf YouTube, Twitch, hitbox, dailymotion, Blogs und wo auch immer sich Helfer finden, Geld. Aber nicht jeder kann es sich leisten, Geld zu erübrigen. Das erwartet auch niemand. Der Sache ist bereits geholfen, wenn Du andere auf die Aktion aufmerksam machen."

Flüchtlingskrise in Europa

Unterdessen hält die durch den Bürgerkrieg in Syrien und weitere Auseinandersetzungen entstandene Flüchtlingskrise in Europa weiter an. EU-Ratspräsident Donald Tusk sprach sich am Donnerstag dafür aus, "mindestens 100.000 Flüchtlinge unter den Mitgliedstaaten aufzuteilen". Die deutsche Regierung rechnet, dass 2015 allein Deutschland rund 800.000 Asylbewerber aufnehmen muss. Das Österreichische Innenministerium erwartet für dieses Jahr insgesamt 80.000 Asylanträge. (zw, 4.9.2015)

Zur Spendenseite

betterplace.org

Quelle

#gamers4refugees

Mehr zur Flüchtlingskrise in Europa

derstandard.at/Panorama

  • "Wir nutzen unsere Reichweiten im Netz und sammeln Spenden für Pro Asyl"
    foto: gamers4refugees

    "Wir nutzen unsere Reichweiten im Netz und sammeln Spenden für Pro Asyl"

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