Kaffeehäuser zum Weltkaffeetag: Es muss nicht immer Wien sein

Ansichtssache4. September 2015, 16:40
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Der 5. September ist Weltkaffeetag. Nur Österreich feiert den "Tag des Kaffees" am 1. Oktober. Grund genug, sich einmal spannende Kaffeehäuser rund um den Globus näher anzuschauen – und Wien einfach auszusparen. Eine Auswahl.

Zeit ist Geld – im Café Ziferblat in London Shoreditch trifft die Redewendung definitiv zu. Denn Kaffee und Mehlspeisen sind kostenlos, hier zahlt man für die Zeit, die man im Café verbringt. Fünf Pence kostet die Minute, das sind umgerechnet etwa 2,20 Euro pro Stunde.

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Das Grand Café Orient in der Tschechischen Hauptstadt Prag befindet sich im Haus Zur Schwarzen Mutter Gottes. Das Gebäude wurde komplett im kubistischen Stil erbaut und eingerichtet. Picasso hätte hier also bestimmt gerne einen Kaffee getrunken.

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Im Hello Kitty Café in Seoul, Südkorea, bekommt man den Kaffee immer mit Zuckerschock serviert. Dafür sorgen picksüße Kuchen in Form von lachenden Katzengesichtern, pinkfarbenes Gebäck und der Caramel-Latte mit Kakao-Katzendeko.

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"Coffee Love is True Love" lautet das Motto in der Berliner Kaffee-Bar No Fire No Glory. Hier, in Prenzlauer Berg, bekommt man Kaffee serviert, der von dänischen Röstweltmeistern exlusiv für das No Fire No Glory geröstet und von Baristi vor Ort im Café zubereitet wird.

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Einer der absoluten Klassiker, wie man sie immer seltener findet: Das Café de la Paix findet man im 9. Arrondissement der französischen Hauptstadt Paris. Es befindet sich im Erdgeschoß des Hotel Inter Continental. Den Blick auf die Pariser Oper haben schon Menschen wie Oscar Wilde, Ernest Hemingway und Josephine Baker genossen.

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Im Café Kybele hängen hunderte Glaslampen von der Decke, den türkischen Kaffee trinkt man auf samtbezogenen Sesseln sitzend, die auf handgeknüpften Teppichen platziert sind. Auch die Lage ist exklusiv: Das Kybele Café befindet sich in Instanbuls Stadtviertel Sultanahmet, in unmittelbarer Nähe vieler Sehenswürdigkeiten, wie der Hagia Sophia.

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In Buenos Aires, Argentinien, befindet sich das El Gato Negro. Genauer gesagt in der Avenida Corrientes, die im sogenannten Theaterbezirk liegt. Hier kann man nicht nur Kaffee trinken, sondern auch erlesene Tees und Gewürze kaufen.

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Das Hattifnatt im Tokioter Stadtbezirk Suginami in Japan ist bei Klein und Groß beliebt. Von außen wirkt es wie ein Baumhaus, innen fühlt man sich wie im Märchen: Alle Wände sind mit Fabelwesen, Tieren und bunten Mustern bemalt. Der Kaffee ist hier wohl nicht der Hauptgrund für einen Besuch. (Katharina Triltsch, 5.9.2015)

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