Hochschulen konnten 15 Millionen über EU-Programm eintreiben

3. September 2015, 12:23
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Erasmus+ finanziert Kooperationsprojekte und Studierendenaustausch

Wien/Brüssel – In den ersten Ausschreibungsrunden im Rahmen des 2014 gestarteten "Erasmus+"-Programms konnten Hochschulen aus Österreich mehr als 15 Millionen Euro einwerben, gab das Wissenschaftsministerium am Donnerstag bekannt. Neben dem Studentenaustausch werden in dem EU-Programm mittlerweile auch Kooperationsprojekte auf Hochschulebene gefördert.

Europaweit wurden 1.082 Projekte im Hochschulbereich eingereicht, eine Förderzusage erhielten insgesamt 184 (Gesamtgenehmigungsquote rund 17 Prozent). Projektanträge, an denen österreichische Institutionen beteiligt waren, liegen mit einer Genehmigungsquote von mehr als 45 Prozent deutlich über dem EU-Schnitt. Anhand dieser Zahlen zeige sich, dass Österreichs Universitäten, Privatunis und Fachhochschulen "mit hoher Qualität und internationaler Ausrichtung punkten und einen wertvollen Beitrag zur Förderung der Studierendenmobilität leisten", sagt Wissenschaftsminister Reinhold Mitterlehner (ÖVP), dessen Ressort die Hochschulen bei der Antragstellung und mit Anschubfinanzierung unterstützt.

Im Rahmen der klassischen Schiene des Erasmus-Programms haben 2014 rund 5.800 Studenten aus Österreich einen Aufenthalt im Ausland absolviert. Seit der erstmaligen Teilnahme Österreichs am Programm 1992 haben damit fast 80.000 Studenten das Angebot wahrgenommen. 2014 haben auch mehr als 600, und insgesamt bisher rund 7.000 Lehrlinge ein Berufspraktikum im Ausland absolviert. (APA, 3.9.2015)

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