Die IFA in Bildern: Smartphones, Mixer und gedruckte Schoko-Teddies

Ansichtssache3. September 2015, 10:12
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Die deutsche Bundeshauptstadt ist dieser Tage der Nabel der Technikwelt. Hersteller aus aller Welt strömen unter dem Motto "Consumer Electronics Unlimited" auf das städtische Messegelände, um auf der Internationalen Funkausstellung eine Vorschau auf das Weihnachtsgeschäft und das kommende Jahr zu bieten. Ein Überblick.

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Die IFA ist eine der ältesten Technikmessen der Welt. 1924 öffnete sie erstmals ihre Pforten Bedingt durch den 2. Weltkrieg pausierte die Veranstaltung in den 1940er Jahren und findet seit 1950 – mit wenigen Ausnahmen – wieder regelmäßig statt. Bis 2005 operierte man im Zweijahrestakt, seit 2006 laden die Veranstalter jeden September in die deutsche Bundeshauptstadt.

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Auch heuer folgten dem Ruf wieder viele Unternehmen. Einige davon versuchen, mit besonders spektakulären Messestands-Aufbauten auf sich aufmerksam zu machen. Ein besonders "krummes Ding" hat sich hier etwa Samsung geleistet.

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Durchaus zu gefallen weiß auch die Installation von Vestel. Der Elektronikhersteller sticht mit einer originellen "Displaywand" hervor.

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Es dreht sich allerdings längst nicht alles um Home Entertainment und mobile Elektronik. Auch moderne Haushaltsgeräte werden ausgestellt. Miele hat das Brandenburger Tor nachempfunden – und zwar mit Waschmaschinen.

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Konkurrent Siemens lieferte zwar keine vergleichbaren architektonischen Wunderwerke, dafür sollen die neuen "sensofresh"-Waschmaschinen Textilien ganz ohne Waschen von unangenehmen Gerüchen befreien.

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Und auch für die Küche hat sich der Konzern etwas einfallen lassen. Dank einer Kühlschrankkamera, die Bilder auf PCs und Smartphones verschicken kann, soll man die Essensvorräte stets im Blick behalten können.

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Das eigene Sortiment präsentierte auch Bosch. Ins IFA-Rennen schickt man dort etwa diese futuristisch aussehenden Mixgeräte.

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Allerlei herzuzeigen hatte auch Sony. Allen voran präsentierte der strauchelnde japanische Konzern seine neuen Smartphone-Flaggschiffe der Xperia Z5-Reihe. Die Premium-Version protzt mit 4K-Auflösung, deren Mehrwert im Alltag man allerdings bezweifeln darf.

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Sonys "Wena"-Uhr wird als Mittelding zwischen Smartwatch und klassischer Armbanduhr platziert. Ob das Konzept aufgeht, bleibt abzuwarten.

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Für Spielefreunde hat das Unternehmen auch "Project Morpheus" im Gepäck. Die Virtual-Reality-Brille für die PlayStation 4 konnte in Vorabtests bereits überzeugen. Im Oktober werden abenteuerlustige Spieler auch auf der GameCity in Wien damit experimentieren können. Offiziell erscheinen wird das Gerät allerdings erst 2016.

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Auch der chinesische Hersteller Huawei stellte ein neues Handy vor: Das Mate S. Und schlägt damit Apple ein kleines Schnippchen.

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Denn der Androide bringt "Force Touch" mit, eine Technologie, die durch das Erkennen von Berührungsstärke zusätzliche Eingaben ermöglicht. Premiere feierte sie in der Apple Watch und auch das kommende iPhone 6s soll damit ausgestattet sein.

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Einen Neuankömmling im Smartphone-Geschäft konnte man auf der IFA ebenfalls begrüßen. Mit den Modellen ME Pure, ME und ME Pro wagt sich Gigaset auf den Markt vor. Punkten sollen die Geräte vor allem mit leistungsstarker Hardware und extrem schnellen Kamera-Autofokus.

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Auch Acer stellt seine Produkte in Berlin aus. Nicht fehlen dürfen diverse Laptops und Convertibles.

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Auch Wearables haben die Taiwaner mitgebracht. Hier zu sehen ist ein alter Bekannter: das Liquid Leap-Sportarmband.

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Drohnen werden immer alltäglicher und beliebter. Sie dienen für Kameraflüge, sportliche Wettkämpfe und in Zukunft vielleicht auch als Paketlieferant. Dementsprechend sind auf der IFA auch Hersteller wie Parrot vertreten.

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Auch wenn der Hype etwas abgeflaut ist: 3D-Druck bleibt ein wichtiges Zukunftsthema. Dachte sich auch XYZPrinting und brachte einen 3D-Drucker für Essen mit auf die Messe. Mit der Maschine wurde unter anderem dieses etwas gruselige Exemplar eines Schoko-Teddybären produziert.

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