Geldbuße für Safthersteller Pago

1. September 2015, 18:17
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Kärntner Getränkehersteller muss wegen wettbewerbswidriger Verhaltensweisen 152.460 Euro Strafe zahlen

Wien/Klagenfurt – Die Bundeswettbewerbsbehörde (BWB) hat den Getränkehersteller Pago zu einer Geldbuße verdonnert. Wegen wettbewerbswidrigen Verhaltens muss das Kärntner Unternehmen mit Sitz in Klagenfurt 152.460 Euro zahlen, heißt es auf der BWB-Website. Mildernd habe sich die umfassende Kooperation des Unternehmens ausgewirkt. Die Entscheidung ist rechtskräftig.

Als Grund für die Strafe führt das Kartellgericht "vertikale Preisbindungen mit wesentlichen Unternehmen des Lebensmitteleinzelhandels, einschließlich gewisser horizontaler Abstimmungselemente zwischen diesen" an. Pago habe zwischen April 2003 und September 2012 Einfluss auf die Endverkaufspreise für nichtalkoholische Getränke, insbesondere Fruchtsäfte genommen. Weiters habe der Lieferant Maßnahmen zur horizontalen Koordinierung der Händler betreffend Endverbraucherpreise gesetzt. (APA, 1.9.2015)

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