Flüchtlinge warten auf Bahnhöfen in Ungarn und Österreich

Ansichtssache1. September 2015, 14:16
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Allein in Budapest halten sich mehr als 1.500 Flüchtlinge aktuell in der sogenannten "Transitzone" außerhalb des Bahnhofsgebäudes auf

foto: apa/epa/zoltan balogh

Situation in Budapest

Nachdem sich am Montag tausende Flüchtlinge auf den Weg vom Budapester Bahnhof Keleti nach Österreich und weiter nach Deutschland gemacht hatten, hat die ungarische Polizei die Migranten am Dienstagvormittag aus dem Gebäude vertrieben.

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Die Menschen warten zu Tausenden auf eine Weiterreise vor dem Bahnhofsgebäude.

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Die ungarische Polizei errichtete Sperren.

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Situation in Salzburg

Die ÖBB ließen sowohl den Westbahnhof als auch den Salzburger Hauptbahnhof die gesamte Nacht über geöffnet, sagte Konzernsprecher Michael Braun.

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Freiwillige Helfer sowie ÖBB, Rotes Kreuz und die Caritas betreuten die Schutzsuchenden und brachten Getränke, Obst, Decken sowie Hygieneartikel.

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Etwa 500 Flüchtlinge verbrachten die Nacht in Wien, bis zu 2.000 waren es in Salzburg.

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Eine "lückenlose" Kontrolle sei derzeit nicht möglich, erklärte Polizeisprecher Roman Hahslinger am Montagabend. Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) wies den Vorwurf zurück, Österreich würde Flüchtlinge durchwinken. Es gebe stichprobenartige Kontrollen.

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Situation in Wien

Allein am Montag zwischen 17 und 24 Uhr zählte die Wiener Polizei 3.650 Flüchtlinge auf dem Wiener Westbahnhof, wie Polizeisprecher Patrick Maierhofer erklärt.

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In den Vormittagsstunden erreichten noch einige Hunderte Wien, am Nachmittag dürften aber deutlich weniger Menschen ankommen. Auf dem Westbahnhof verteilen freiwillige Helfer aus der Zivilbevölkerung seit Montag Wasser, Nahrung und Hygieneartikel an die ankommenden Flüchtlinge.

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Nur sechs Afghanen haben um Asyl angesucht.

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Der Rest sei entweder sofort in Zügen Richtung Deutschland weitergereist oder habe die Nacht auf dem Bahnhof verbracht und die Reise Dienstagfrüh fortgesetzt.

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Situation in München

Deutschland hat am Dienstag in Bayern sein erstes Aufnahmezentrum speziell für Balkan-Flüchtlinge eröffnet. Angesichts der dramatisch steigenden Asylbewerberzahlen und der Einreise von Flüchtlingen aus Ungarn fordert das Land die Unterstützung aller anderen Bundesländer.

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In einer ehemaligen Kaserne am Rande von Manching bei Ingolstadt sollen 500 Flüchtlinge aus Südosteuropa untergebracht werden, die zumeist keinerlei Chance auf ein Bleiberecht in Deutschland haben. Insgesamt sollen rund 1.500 Balkan-Flüchtlinge im Raum Ingolstadt zusammengefasst werden, und zwar an drei Standorten.

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Alle zuständigen Behörden arbeiteten hier eng zusammen, um die Verfahren in maximal vier bis sechs Wochen abwickeln zu können, sagte Müller bei der Eröffnung. Abgelehnte Asylbewerber sollen dann so schnell wie möglich wieder in ihre Heimat zurückgeschickt werden.

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Im Schnitt seien zuletzt schon knapp 2.000 Menschen pro Tag in Bayern angekommen. Nun seien es allein in München binnen eines Tages 1.500 gewesen, davon 700 bis 800 in Zügen aus Ungarn. (july, APA, 1.9.2015)

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