China: Konjunkturdaten drücken Börse ins Minus

1. September 2015, 06:29
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Minus von vier bis fünf Prozent

Schwache Industriedaten haben die chinesischen Börsen am Dienstag kräftig ins Minus gedrückt. Die Furcht vor einer immer stärker abflauenden Konjunktur in der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt sorgte auch an den anderen asiatischen Börsen für spürbare Verluste.

Der CSI 300 rutschte im frühen Handel zeitweise um mehr als fünf Prozent ab, der SSE Composite fiel um 4,5 Prozent. Die Händler an den chinesischen Börsen reagierten auf Daten zur Industrieproduktion des Landes, die im August den sechsten Monat in Folge zurückgegangen ist. Der endgültige Caixin/Markit-Einkaufsmanagerindex (PMI) fiel auf 47,3 nach 47,8 im Juli – das ist das niedrigste Niveau seit März 2009. Ein Wert von mehr als 50 Punkten signalisiert ein Wachstum, ein Wert unter 50 Punkten eine Schrumpfung. Die Industrie in China bekommt die schwächere Nachfrage aus dem In- und Ausland immer deutlicher zu spüren. (APA, 1.9.2015)

  • Die chinesischen Börsen sind wieder einmal im Minus.
    foto: reuters

    Die chinesischen Börsen sind wieder einmal im Minus.

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