"Blüten" im Wert von 300.000 Euro: Prozess gegen Geldfälscher

31. August 2015, 21:37
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Sechs Mitglieder einer Bande vor Schöffensenat – Hintermänner in Ungarn vermutet

Wien – Sechs mutmaßliche Mitglieder einer Geldfälscher-Bande müssen sich am Dienstag im Wiener Straflandesgericht verantworten. Die Angeklagten – ein 37-jähriger Burgenländer sowie zwei Frauen und drei Männer aus Ungarn – waren Anfang Juni festgenommen worden, als sie versuchten, in großem Stil "Blüten" in der Bundeshauptstadt zu verkaufen. Dabei gerieten sie allerdings an Ermittler der Polizei.

Der Burgenländer hatte zunächst in einem Innenstadt-Cafe Falschgeld im Nominalwert von 292.000 Euro um 150.000 Euro zum Kauf angeboten. Bei der zum Schein vereinbarten Übergabe in einer Wohnung in Hietzing klickten für den 37-Jährigen und in weiterer Folge auch die beteiligten Ungarn – darunter angeblich einer der Hintermänner der von Ungarn aus operierenden Bande – die Handschellen. Bei dem zur Gänze sichergestellten Falschgeld, das sich in einem Koffer befand, handelte es sich laut Polizei um eine der größten "Blüten"-Beschlagnahme auf österreichischem Boden seit Einführung des Euro. (APA, 31.8.2015)

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