Elektro Guzzi: Party im österreichischen Wald in Italien

31. August 2015, 12:18
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Konzert im Breathe.Austria EXPO Pavillon in Mailand

schueller

Im vierten und letzten Teil der Konzertreihe der EXPO Austria Initiative BREATHE AUT spielte die Wiener Instrumental-Technoklangwucht Elektro Guzzi im österreichischen EXPO Pavillon im sommerlichen Mailand.

Die knapp 32 Grad in der lombardischen Hauptstadt waren kaum merkbar im wohl temperierten Breathe.Austria Pavillon. Dafür sorgte der österreichische Wald: konstruiert aus 350 verschiedenen Forstgehölzen, Stauden und 180m2 Moosfläche.

Mit ihrem einzigartigen, international bereits vielgelobten Konzept, beabsichtigen Projekt Direktor Dr. Rudolf Ruzicka und das Team Breathe.Austria einen Gegenpol zum geschäftigen Treiben auf dem Disneyähnlichen Expogelände. Der Pavillon "als Ort zum Durchatmen" ist für viele eine Oase, die zum Verweilen einlädt. Von den Kollegen der rund 140 teilnehmenden Ländern wurde er sogar zum schönsten der EXPO gekürt.

Ausgelassen in der grünen Oase

Großer Andrang herrschte deshalb im österreichsichen Expo Pavillon beim Abschlusskonzert der BREATHE AUT Konzerttour, wo das renommierte Techno Trio Elektro Guzzi mit seinem einstündigen Set für ausgelassene Stimmung sorgte.

Obwohl der Sound im Wald so manche Besucher überraschte, ließ sich vor allem das italienische Temperament von den atmosphärischen Klängen der Band aus Gitarre, Bass und Drums mitreissen. Mit dem Waldambiente als perfekte Kulisse, schaffte BREATHE AUT eine seltene und allen voran fühlbare Verbindung von Natur und wegweisender österreichischer Musik.

"Techno im Wald, eine großartige Idee. Es war sehr schön, mit dabei zu sein!" sagte Barbara Lazzaroni, eine Besucherin und EXPO Mitarbeiterin.

Projekt Manager Helmut Döller zeigte sich begeistert über die Konzertreihe, die "einen stimmigen Bogen von Österreich nach Italien spannte". "Eine tolle Veranstaltung! Ich fand es äußerst spannend, die Reaktion der Leute zu beobachten. Durch ihre Art, sich spontan auf die Situation einzulassen, hat sich auch der Pavillon aus einer ganz neuen Perspektive präsentiert."

Für das leibliche Wohl sorgte der Kochcampus unter der Leitung von Spitzenköchen wie Thorsten Probost und Thomas Dorfer, die sich vom Wald zu einigen feinen Gerichten inspirieren ließen.

Österreichische Natur als Vorzeigebeispiel

Der Pavillon und die österreichische Natur sind aber auch ein Vorzeigebeispiel, was Innovation und Lösungen zu anstehenden Klimafragen für den stetig wachsenden urbanen Raum betrifft: Die am Dach montierte Grätzelzellen, eine neue Photosynthese-Glastechnologie, die Licht in elektrische Energie umwandelt, decken dessen beinahe gesamten Energieverbrauch ab. Weiters sorgt die Vegetation im Pavillon für eine natürliche Kühlung ohne Energieverbrauch.

Ein zur Abwechslung erfrischender Nebel, der durch zahlreiche kleine Ventilatoren einen großen Teil der gesamten Blattfläche kühlt, machte die Bedeutung von Österreichs Nummer Eins Exportgut, der Luft, seit Beginn der EXPO für mittlerweile über 600.000 Besucher zum spürbaren Erlebnis. (red, 30.8.2015)

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