Googles selbstfahrende Autos "übervorsichtig" bei Radfahrern

30. August 2015, 15:56
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Bei einer Begegnung bewegte sich das Testauto zwei Minuten lang kaum vorwärts

Googles selbstfahrende Autos haben großen Respekt vor Radfahrern – und das ist natürlich auch gut so. In einem Forum hat ein Radfahrer nun eine Begegnung mit einem Google-Auto nacherzählt, die einigermaßen kurios klingt: Als das selbstfahrende Fahrzeug den Radfahrer identifiziert hatte, bewegte es sich plötzlich nur mehr sehr langsam vorwärts. Der Radfahrer tat aus Respekt vor dem Auto aber genau dasselbe – weshalb die beiden einige Minuten vor- und zurückwippten.

Verkehrsfluss gefährdet

"Die Google-Mitarbeiter im Auto lachten laut und tippten emsig auf ihren Laptops", so der Radfahrer weiter. Offenbar wurde die Situation schnell analysiert, um für künftige Begegnungen besser gewappnet zu sein. Obwohl Respektabstand vor Radfahrern natürlich wichtig ist, könnte ein derartiges Verhalten des Google-Autos den Verkehrsfluss gefährden.

Time hat indes berichtet, dass das selbstfahrende Auto Probleme hat, sogenannte "Fixies" zu erkennen. Dabei handelt es sich um Fahrräder mit Starrem Gang, die etwa im Rennsport zum Einsatz kommen – und auch bei Hipstern immer beliebter werden. (fsc, 30.8.2015)

  • Googles selbstfahrende Autos zeigen großen Respekt vor Radfahrern
    foto: ap/avelar

    Googles selbstfahrende Autos zeigen großen Respekt vor Radfahrern

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