Soriano fehlte gegen Sturm, Schmidt zweifelt

30. August 2015, 22:35
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Salzburger Kapitän offiziell verletzt – Leverkusen-Trainer: "Salzburg hat sich klar positioniert, dass er unverkäuflich ist"

München – Es könnte ein klares Zeichen für einen bevorstehenden Transfer sein: Jonatan Soriano stand überraschend nicht im Kader von Red Bull Salzburg für das Match gegen Sturm in Graz. Offizieller Grund für das Fehlen des Kapitäns der Salzburger ist eine neuerliche Verletzung, laut Medienberichten soll er sich jedoch am Samstag geweigert haben, in den Teambus zu steigen.

Soriano, der am Sonntagabend bei der 19. Bruno-Gala zum Spieler der Saison 2014/15 gewählt wurde, war zuletzt immer wieder mit Bayer Leverkusen in Verbindung gebracht worden, auch Galatasaray Istanbul soll die Fühler ausgestreckt haben. Salzburgs Generalmanager Jochen Sauer hatte den Stürmerstar allerdings erst am Freitag für "unverkäuflich" erklärt.

Leverkusen-Trainer Roger Schmidt sagte am Samstag, dass er nicht mit einem Wechsel Sorianos zum deutschen Bundesliga-Spitzenclub rechne. "Er ist natürlich ein interessanter Spieler. Aber Red Bull Salzburg hat sich klar positioniert, dass er unverkäuflich ist. Deshalb kann ich mir nicht vorstellen, dass das etwas wird", sagte Schmid in München.

Dort hatte Leverkusen zuvor gegen Bayern München mit 0:3 verloren. Laut mehreren Medienberichten besteht am 29-jährigen spanischen Goalgetter reges Interesse, dazu kennt Schmidt Soriano aus seiner Salzburg-Zeit sehr gut. Bis dato soll es jedoch noch kein Angebot aus Leverkusen gegeben haben.

Das ist auch der Wissensstand von Schmidt. "Mir ist nichts bekannt, wonach es eine Anfrage oder ein Angebot an Red Bull gegeben hätte", erklärte Schmidt. Auf die Frage, ob Soriano ein Spieler für die deutsche Bundesliga sei, meinte er: "Er ist mit Sicherheit nicht der Schnellste, hat aber viele andere Qualitäten und würde mit Sicherheit bestehen." (APA/red, 29.8.2015)

  • Können miteinander: Roger Schmidt und Jonatan Soriano.
    foto: apa/krug

    Können miteinander: Roger Schmidt und Jonatan Soriano.

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