Politikberater:"Dagegen sein ist nicht genug"

29. August 2015, 09:38
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Politikberater Thomas Hofer versucht mit einem neun Buch Wege für eine Erneuerung der österreichischen Politik aufzuzeigen

Wien – "Der Zustand der österreichischen Demokratie ist besorgniserregend." Zu diesem Schluss ist Politikberater Thomas Hofer gekommen und hat sich Gedanken darüber gemacht, wie man das ändern könnte. In seinem neuen Buch "Dagegen sein ist nicht genug" finden sich Ideen und Analysen dazu. Spitzenpolitiker liefern dort "unorthodoxe Vorschläge", wie die Politik wieder Vertrauen zurückgewinnen könnte.

Derzeit sei der Zustand der österreichischen Demokratie "besorgniserregend", schreibt Hofer. Der Glaube an die demokratischen Institutionen habe deutlich nachgelassen und der Respekt gegenüber dem politischen Personal scheine auf breiter Basis verloren. "Zur Beschreibung dieses Zustands reicht die abgegriffene Vokabel Politikverdrossenheit nicht aus. Es ist Verbitterung, nein Verachtung, die der 'Politikerkaste' da zunehmend entgegenschlägt. Die gefühlte Kluft zwischen Regierenden und Regierten wächst und lässt sich so schnell wohl nicht überbrücken", so Hofer.

Die Idee zu dem Buch sei während "der ersten Blüte der heimischen Wutbürger-Bewegung im Jahr 2011" entstanden. "Es ist der Versuch, dem richtungslos dahinagitierenden Wutbürgertum etwas entgegenzusetzen, ohne dabei dessen Beweggründe zu verharmlosen" und eine Aufforderung, "den Blick wieder in die richtige Richtung, nämlich nach vorn, zu lenken".

Zu Wort kommen auf den 220 Seiten u.a. Sozialminister Rudolf Hundstorfer (SPÖ), Außenminister Sebastian Kurz, Vizekanzler Reinhold Mitterlehner und Landeshauptmann Erwin Pröll (alle ÖVP). (APA, 29.8.2015)

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