Gute Woche – Schlechte Woche: Häupl, James Bond und Klopapier

29. August 2015, 12:00
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Gute Woche

Michael Häupl amüsierte sich angesichts des jüngsten FPÖ-Plakats. Dieses ruft für die Wienwahl zu einer "Oktober Revolution" auf. Dass die Oktoberrevolution Russland den Kommunismus bescherte, hat sich der FPÖ geistesblitzlich merklich nicht offenbart.

foto: apa/hans klaus techt

Die Polizei von Hawaii konnte einen spektakulären Fall von Scheinheiligkeit klären. Sie verhaftete Kardinal William Joseph Levada. Als oberster Sittenwächter überwachte er jahrelang die Reinheit der kirchlichen Lehre. Festgenommen wurde er, weil er betrunken Auto gefahren ist, in all seiner Reinheit.

foto: ap/domenico stinellis

Ex-Bond-Darsteller Pierce Brosnan kann sich einen schwarzen James Bond vorstellen, einen schwulen ebenso. Das ist nett von Brosnan, dass man darüber überhaupt reden muss, ist eigentlich ein Grund für die "Schlechte Woche", aber die war schon voll.

foto: reuters/danny moloshok

Schlechte Woche

Die Firma, die mit der Betreuung von Asylwerbern in Traiskirchen gerade nicht die beste Eigenwerbung betreibt, heißt ORS. Das ist eine Schweizer Firma, und sie hat eine Internetadresse, die sich wie eine Wertung ihres Tuns liest: www.ors.ch.

foto: science photo library / pictured

Die US-Handelskette Walmart kündigte an, ab Herbst keine Sturmgewehre mehr zu verkaufen. Der Grund: Nicht aufkeimende Menschenfreundlichkeit, nein, die Nachfrage lässt zu wünschen übrig. Man setzt jetzt verstärkt auf Jagd- und Sportgewehre.

foto: epa/dave ellis/ap pool

Dem Klopapierhersteller Hakle ist das "H" aus dem Namenszug seines Firmensitzes gestohlen worden. Als Finderlohn setzte das Unternehmen eine Belohnung aus: 1000 Euro – oder 2675 Rollen Klopapier. Wenn Ihnen ein 1,6 Meter hohes "H" aus Aluminium begegnet, haben Sie ausgesorgt. Zumindest am Häusl. (flu, 29.8.2015)

foto: cremer
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