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Jumparound: Startup entwickelt App für neue Kontakte basierend auf Aktivitäten

28. August 2015, 12:38
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Die App Jumparound will Menschen miteinander verbinden, die Partner für gemeinsame Unternehmungen suchen

Als die drei jungen Italiener Samuele Premi, Mattia Bolondi und Antonio Perulli nach Wien zogen, stießen sie auf ein Problem, das sie bald mit der App Jumparound lösen wollen. "Als wir vor fast vier Jahren nach Österreich kamen hatten wir ein Problem ", erklärt Projektleiter Samuele. "Wir wollten Dinge unternehmen, die wir auch daheim in Italien gemacht haben, hatten aber niemanden, mit dem wir diese Dinge machen konnten. Basketball spielen, Musemsbesuche – aber mit wem? Die Idee war, dass es da draußen irgendjemanden geben muss, der unsere Interessen teilt. Doch wir kannten diese Personen nicht. Noch nicht."

Aus diesem gemeinsamen Problem, in einer neuen Stadt mit einer anderen Umgebung und fremden Menschen passende Leute für gemeinsame Unternehmungen zu finden, entstand die Idee zu Jumparound. Die App soll unternehmungslustige Menschen vernetzen, die noch Partner für gemeinsame Aktivitäten suchen.

Mit "Jumps" zu neuen Bekanntschaften

Das Prinzip von Jumparound ist simpel. Will man etwas unternehmen, kann man ein "Jump" genanntes Statusupdate posten, das anderen Nutzern in ihrer Timeline angezeigt wird, sofern man sich selbst unter 25 Kilometer von ihnen entfernt befindet. Der Radius, in dem Postings anderer Jumparound-Nutzer berücksichtigt werden sollen, kann auch manuell erweitert oder verringert werden. Hat man einen interessanten Vorschlag für eine gemeinsame Unternehmung gefunden, kann man ihn entweder zur persönlichen Wunschliste hinzufügen oder dem anderen Nutzer eine Chat-Anfrage senden. Außerdem ist es möglich, Postings zusätzlich nach verschiedenen Aktivitäten zu filtern.

Zusammenschluss in Communities

Ein weiteres Feature bieten verschiedene "Communities" – also Gruppen, in denen sich Nutzer organisieren, die Interessen teilen (Fußball, Kino, etc.) oder durch räumliche Nähe verbunden sind. "Sagen wir einmal, ich arbeite gerade in einem Coworking-Space", erklärt Samuele das Prinzip. "Und ich sage 'Wer möchte einen Kaffee trinken, eine Zigarette rauchen, sich unterhalten oder sonst etwas unternehmen', kann ich jemanden finden. Wenn man an einer Universität ist, kann man sich auf diesem Weg mit anderen Studenten vernetzen und Lerngruppen bilden."

Punkte-Belohnungen für aktive Nutzer

Die dritte Hauptfunktion nennt sich "Explore" und fokussiert sich auf die Menschen in der Umgebung. Befindet man sich also am Flughafen und muss auf den Flug warten oder langweilt sich an der Universität zwischen Vorlesungen, kann man mittels Explore die Profile der Nutzer in der Nähe betrachten. Ein Nutzerprofil enthält die bisher geposteten "Jumps", Interessen (Kategorien wie Sport, Kunst und mehr mit weiteren Subkategorien) und "Involvements". Diese Involvements sind eine Art von Bewertung, die sich aber nicht auf die Person, sondern ihre Aktivitäten bezieht, führt Samuele im Gespräch aus. "Wenn man jemanden wirklich trifft, will man vorher sicher gehen, dass diese Person sozial und verlässlich ist. Je mehr man in der App postet, anderen antwortet und chattet, desto mehr Punkte erhält man auf seinem Profil."

Studenten als Zielgruppe

Die Android-Version von Jumparound ist fertig entwickelt und die iOS-Variante nähert sich der Fertigstellung. Im Oktober soll die App in Wien veröffentlicht werden, danach sollen zuerst Österreich, die Schweiz und Italien folgen. Die Zielgruppe sind insbesondere Austauschstudenten. "Sie haben Zeit, sie bewegen sich viel durch die Welt und sind offen gegenüber der Erweiterung ihrer Gemeinschaften", so Samuele. Er erzählt, dass Studenten aus dem Erasmus-Programm Wien zwar lieben, doch wenige Anknüpfungs-punkte finden und so wieder mit genau den Leuten zusammen sind, "mit denen sie auch zuhause in Spanien, Norwegen und so weiter rumhängen. Dabei ist doch das erste, was man tun will, wenn man in eine neue Stadt, in ein neues Land kommt: die Kultur erleben, neue Leute treffen." Er stellt aber auch klar, dass es das Ziel ist, eine möglichst große Gruppe an Menschen anzusprechen und zieht einen Vergleich mit dem größten sozialen Netzwerk – "Wer ist das Ziel von Facebook? Jeder!"

AWS First

Das AWS First Startup-Programm des Austria Wirtschaftsservice ist eine große Hilfe für die Entwicklung des Projekts. Neben Trainings, einem Mentor, Stipendien und viel nützlichem Feedback finanziert das Förderprogramm auch Arbeitsplätze in einem Wiener Coworking-Space. Samuele spricht auch für seine Kollegen, wenn er sich begeistert von den Leistungen des Programms zeigt: "Wir haben jeden Monat einen Workshop zu einem anderen Thema. Im Mai ging es z.B. um Steuerrecht für Gründer, nächste Woche haben wir Marketing & Sales. Diese Workshops werden von Leuten durchgeführt, die schon mal ein Start-up gegründet haben."

Kommende Schritte

Das erste Ziel mit der Veröffentlichung wird das Erreichen einer kritischen Masse an Nutzern, da das Konzept schließlich darauf beruht, viele Menschen miteinander zu vernetzen. Zu diesem Zweck wird das Trio die kostenlos herunterladbare App (an Monetarisierungsideen wird noch gearbeitet) auf diversen Veranstaltungen bewerben, um mehr Leute darauf aufmerksam zu machen. Das Team wurde nach der Einreichung des Projekts auf die Rise Conference in Hongkong eingeladen, um Jumparound zu präsentieren. Samuele, Mattia und Antonio konnten auf der Reise nach China viel konstruktives Feedback sammeln und wurden durch viele positive Stimmen in ihrem Vorhaben gestärkt, sodass auch schon über weitere potenzielle Einsatzmöglichkeiten wie "Jumparound for Business" nachgedacht wird. (Lukas Urban, 27.8.2015)

Link:

http://www.jumparound.me/index.php


Dieser Artikel bietet einen Überblick zum aws First Programm, dessen Kick-off ins zweite Jahre gerade stattgefunden hat.

Weitere Details: www.awsg.at/first.

  • Samuele, Mattia und Antonio bei der Arbeit
    foto: jumparound

    Samuele, Mattia und Antonio bei der Arbeit

  • Das Trio will mit Jumparound Menschen mit ähnlichen Interessen vernetzen.
    foto: jumparound

    Das Trio will mit Jumparound Menschen mit ähnlichen Interessen vernetzen.

  • Die Android-Version ist fertig entwickelt, die Umsetzung für iOS wird bald finalisiert.
    foto: jumparound

    Die Android-Version ist fertig entwickelt, die Umsetzung für iOS wird bald finalisiert.

  • Im Oktober startet die App in Wien.
    foto: jumparound

    Im Oktober startet die App in Wien.

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