Verstoß gegen US-Sanktionen: UBS zahlt 1,7 Millionen Dollar

28. August 2015, 06:02
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Bank hatte Geschäfte mit Züricher Kunde gemacht, der auf Terrorliste steht

Zürich – UBS zahlt in einem Verfahren wegen eines Verstoßes gegen US-Sanktionen 1,7 Millionen Dollar (1,5 Millionen Euro). Das US-Finanzministerium gab am Donnerstag die Einigung bekannt. Demnach machte die Bank von 2008 bis 2013 Geschäfte für einen Kunden in Zürich, der seit 2001 auf einer amerikanischen Anti-Terror-Liste geführt wurde.

Selbst gemeldet

Auch die Schweiz, die EU, Großbritannien und die Uno hätten Maßnahmen gegen die Person verhängt. Ein UBS-Sprecher begrüßte die Einigung. Seinen Angaben zufolge war die Bank selbst auf den Fall aufmerksam geworden und hatte ihn den Behörden gemeldet. (APA, 28.8.2015)

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