Spanische Paradeiserschlacht: Tomaten auf den Augen von Streetview

Ansichtssache28. August 2015, 09:08
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Google schickte zur 70. Ausgabe des Tomatina-Festivals im spanischen Buñol einen Kamerawagen ins Getümmel. Er blieb mitten in der Paradeiserschlacht stecken.

foto: apa / epa / kai foersterling

Eine Stadt sieht rot: 22.000 Spanier und Touristen haben sich in der ostspanischen Ortschaft Buñol am 26. August wieder gut eine Stunde lang mit Paradeisern beworfen.

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foto: ap / alberto saiz

Das Spektakel in der Kleinstadt in der Nähe von Valencia feierte am Mittwoch sein 70-jähriges Bestehen. Bei der "größten Tomatenschlacht der Welt" tauchten die Werfer die Straßen des Ortes in eine rote Brühe.

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Ein Google-Street-View-Wagen sollte diesmal die Straßenzüge vor und nach dem Fest mit Unmengen an "Paradeisersauce" aufzeichnen. Doch das Auto blieb in einer Menschenmenge stecken.

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Die Feiernden hätten die Windschutzscheibe, die Seitenspiegel und die auf dem Dach montierte 360-Grad-Kamera beschädigt, erklärte eine Sprecherin von Google Spanien.

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Wegen des Jubiläums kam eine Rekordmenge von 150 Tonnen Paradeiser zum Einsatz.

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Wie schon in den vergangenen beiden Jahren war die Zahl der Teilnehmer an "La Tomatina" erneut beschränkt worden.

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Die aus dem Ausland und aus anderen Teilen Spaniens angereisten Werfer mussten Eintrittsgeld zahlen.

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Die Veranstalter hatten sich 2013 zu einer Begrenzung der Teilnehmerzahl entschlossen, nachdem der Zustrom im Jahr 2012 eine Zahl von 45.000 Menschen erreicht hatte. Dies hatte den Ort mit knapp 10.000 Einwohnern überfordert.

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Gegner einer "Paradeiserschlacht gegen Bezahlung" bedauerten, dass das Spektakel damit seine Spontaneität verloren habe.

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Die Ursprünge der Schlacht sollen darauf zurückgehen, dass vor 70 Jahren junge Leute einen Umzug mit Paradeisern beworfen hatten. Die Werfer wollten dagegen protestieren, dass sie bei der Veranstaltung nicht mitwirken durften. (red, 28.8.2015)

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