Irak: Zwei Generäle bei Anschlag getötet

27. August 2015, 13:19
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Insgesamt fünf Tote bei Anschlag im Nordirak

Bagdad – Bei einem Autobombenanschlag in der irakischen Provinzhauptstadt Ramadi sind am Donnerstag zwei Generäle und drei weitere Menschen getötet worden. Laut Militär wurden mindestens zehn Menschen verletzt. Die Regierungstruppen versuchen derzeit, die 100 Kilometer westlich von Bagdad gelegene Hauptstadt der Provinz Anbar von der Jihadistenorganisation "Islamischer Staat" (IS) zurückzuerobern.

Im Nordirak starben drei weitere Menschen durch eine Autobombe, die ein Selbstmordattentäter an einem Kontrollpunkt der Polizei zündete. Zunächst bekannte sich niemand zu den Anschlägen. Das irakische Militär wird bei ihrem Versuch Ramadi zurückzuerobern von Polizeieinheiten, schiitischen und sunnitischen Milizen sowie durch US-Luftangriffe unterstützt. Allerdings kommt ihre Gegenoffensive kaum voran.

Nach Angaben der Polizei und dem staatlichen Fernsehsender Al-Iraqiya handelt es sich bei den beiden hochrangigen Befehlshaber der Armee um den stellvertretenden Kommandanten für die Militäraktionen in der Provinz Anbar, General Abdel-Rahman Mahdi, und den Brigadegeneral Sufin Abdel-Majid in der umkämpften Provinz im Westen des Landes. (APA, 27.8.2015)

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