Zwei Kenianerinnen gedopt

26. August 2015, 13:04
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Die Läuferinnen Joyce Zakary (400 m) und Koki Manunga (400 m Hürden) wurden in Peking positiv getestet

Peking – Der rauschenden kenianischen Gold-Party folgte prompt der große Doping-Kater: Die unter Dauerverdacht stehende Läufernation aus Ostafrika hat für den ersten Dopingskandal bei der Leichtathletik-WM gesorgt. Die Läuferinnen Joyce Zakary (400 m) und Koki Manunga (400 m Hürden), die beide in Vorläufen im Einsatz waren, wurden positiv getestet. Dies teilte der Leichtathletik-Weltverband (IAAF) am Mittwoch mit. Die IAAF suspendierte beide Athletinnen.

"Bring the Glory home!" – unter diesem Motto waren Kenias Athleten nach Peking geschickt worden. Als am Mittwochmorgen durchsickerte, dass nach den Titelkämpfen im Vogelnest neben Ruhm auch Schimpf und Schande im Gepäck sein dürften, machte sich das Team in der Öffentlichkeit rar.

Wie das kenianische Nachrichtenportal sportnewsarena berichtete, soll bei beiden Läuferinnen ein maskierendes Mittel für eine noch unbekannte Dopingsubstanz festgestellt worden sein – von Nandrolon war die Rede. Sportlern und Verband sei das positive Ergebnis am Dienstagabend kurz vor dem sensationellen Gold-Lauf des Kenianers Nicholas Bett über 400 m Hürden mitgeteilt worden. (APA/sid/red, 26.8.2015)

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