Tauziehen um De Bruyne scheint entschieden

26. August 2015, 22:35
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Offenbar Einigung über Wechsel von Wolfsburg zu ManCity – Ablösesumme in der Region von 80 Millionen

Wolfsburg – Aufatmen, wer aufatmen muss: Der Transfer von Kevin De Bruyne vom deutschen Vizemeister VfL Wolfsburg zu Manchester City steht laut Medienberichten unmittelbar vor dem Abschluss. Wie die "Wolfsburger Allgemeine" und der "Kicker" am Mittwochabend meldeten, hat es bei den Verhandlungen einen Durchbruch gegeben. Die Verträge sind noch nicht unterschrieben, schon am Donnerstag soll der Wechsel verkündet werden.

Die Ablösesumme für den belgischen Teamspieler soll bei 74 Millionen Euro liegen und sich über Sondervereinbarungen auf rund 80 Millionen erhöhen können. Der Wechsel von Deutschlands Fußballer des Jahres wäre damit mit Abstand der teuerste Transfer der Bundesliga-Geschichte. Bei Wolfsburg hatte der 24-Jährige noch einen Vertrag bis 2019, das Hin und Her zieht sich nun schon über Wochen hin.

Wolfsburg wollte Gehalt verdoppeln

Wolfsburg versuchte De Bruyne mit einer Gehaltsaufstockung von fünf auf mehr als zehn Millionen Euro zu halten – wohl vergeblich. In England soll er jährlich bis zu 20 Millionen Euro verdienen können.

Intern drängen die VfL-Verantwortlichen auf eine Entscheidung vor dem Heimspiel am Freitagabend (20.30 Uhr, Sky) gegen Schalke 04. Das Dauerthema scheint den Spieler und die gesamte Mannschaft zu belasten. Beim 1:1 am Wochenende beim 1. FC Köln lieferte De Bruyne eine seiner schwächsten Leistungen im VfL-Trikot ab.

Auch der belgische Teamchef Marc Wilmots sieht eine Verbindung zwischen dem Wechselwirbel und den zuletzt enttäuschenden Auftritten. "So eine Situation macht sich auch im Kopf eines Spielers bemerkbar", sagte Wilmots in verschiedenen belgischen Medien. "Kevins Situation ist ärgerlich, aber okay. Ich hoffe, dass diese Saga so bald wie möglich zu Ende ist und dass er mit seiner Wahl zufrieden ist. Das Wichtigste ist, dass er seinem Herzen folgt." (sid, 26.8.2015)

  • Kevin De Bruyne muss sich langsam entscheiden.
    foto: epa/peter steffen

    Kevin De Bruyne muss sich langsam entscheiden.

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