Dutzende Aufsätze: Modulares Touchpad als "Zukunft der Eingabe"

26. August 2015, 10:40
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Kickstarter-Kampagne ermöglicht Massenproduktion des "Sensel Morph" mit 20.000 Drucksensoren

Ultraflache, leichte Tablets und Laptops: Eigentlich ideal zum Verreisen. Wären da nicht die vielen zusätzlichen Eingabegeräte, die viele Menschen aus beruflichen Gründen benötigen. Beim Tablet fehlt vielen etwa eine Tastatur; Musiker brauchen hingegen ein Midi-Keyboard; Designer etwas zum Zeichnen. Diese Funktionen sollen nun in einem ebenfalls sehr flachen und dünnen modularen Touchpad namens Sensel Morph zusammengefasst werden.

Große Ambitionen

Das Gerät will "nicht nur ein neues Touchpad, sondern eine neue Form der Eingabe" werden, so Sensel-CTO Aaron Zarraga gegenüber Wired. Das Gadget verfügt über 20.000 Drucksensoren, die 16 Arten von Kontakt unterscheiden können. So ist es beim Klavierspielen etwa möglich, die Tastenanschläge zu berücksichtigen. Das Touchpad ist 9x5 Zoll, also ca. 22x13 Zentimeter groß. Zahlreiche Aufsätze sollen Abwechslung bieten.

foto: pressefoto/sensel morph


Finanzierungsziel locker erreicht

Diese Woche hat das Unternehmen eine Kickstarter-Kampagne gestartet, um die erste Massenproduktion des Sensel Morph zu finanzieren. 60.000 Dollar waren das Ziel, erreicht wurde binnen weniger Tage das doppelte Ergebnis. Unterstützer erhalten für 250 Dollar ein Gerät samt dreier frei wählbarer Aufsätze. Binnen der nächsten zwei Monate soll das Sensel Morph nun in den Handel gelangen. (fsc, 26.8.2015)

  • Das Sensel Morph will mit zahlreichen Aufsätzen begeistern
    foto: pressefoto/sensel morph

    Das Sensel Morph will mit zahlreichen Aufsätzen begeistern

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