Das beste Stück ... nachgefragt bei Kristina Sprenger

30. August 2015, 15:00
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Michael Hausenblas fragt die Schauspielerin Kristina Sprenger, warum diese Teekanne eine ganz besondere ist

"Diese Teekanne hab' ich vor über 20 Jahren von meiner Mutter bekommen, die aus Polen stammt. Man nennt die Machart Bunzlauer Keramik, benannt nach der Stadt Bunzlau in Niederschlesien. Heute heißt der Ort Boleslawiec. Sie hat sie mir geschenkt, als ich mit 20 Jahren nach Wien übersiedelt bin. Es war eine Art Einstandsgeschenk für die erste eigene Wohnung.

Robustes Stück

Seither hat die Kanne zwölf Umzüge unbeschadet überstanden und mich in jede neue Bleibe begleitet. Als Studentin bin ich manchmal zweimal pro Jahr umgezogen. Ich hänge mittlerweile sehr an diesem Gegenstand, der trotzdem täglich in Gebrauch ist. Ginge sie eines Tages doch zu Bruch, würde ich sie natürlich zusammenkleben lassen, aber wenn man sich ihre Geschichte anschaut, scheint das Ding doch sehr robust zu sein. Mein Lieblingstee ist übrigens Rooibos, ich mag aber auch heißes Wasser mit Ingwer und Honig." (Michael Hausenblas, Rondo, 30.8.2015)

Kristina Sprenger wird voraussichtlich im Spätherbst in einem "Tatort" zu sehen sein. Bis 6. 9. tritt sie in "Der nackte Wahnsinn" bei den Festspielen Berndorf auf, ab 10. 9. in "Gut gegen Nordwind", ebenfalls in Berndorf.

  • Kristina Sprenger: "Die Teekanne hat zwölf Umzüge unbeschadet überstanden und mich in jede neue Bleibe begleitet."
    foto: nathan murrell

    Kristina Sprenger: "Die Teekanne hat zwölf Umzüge unbeschadet überstanden und mich in jede neue Bleibe begleitet."

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