Metaller haben vergleichsweise viel Urlaub

24. August 2015, 17:05
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Laut Studie wenden österreichische Industrieunternehmen knapp 14 Prozent des Jahreslohns für Urlaubs- und Feiertage auf

Wien – Die Arbeiter in Österreichs Metall- und Elektroindustrie haben nach Deutschland (40 Tage), Dänemark (39 Tage) und Italien (37 Tage) die meisten Urlaubs- und Feiertage im europäischen Vergleich. Das geht aus einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft im Auftrag der bayerischen Arbeitgeber in der Metall- und Elektrobranche hervor.

Laut dem Papier wenden die österreichischen Industrieunternehmen knapp 14 Prozent des Jahreslohns für Urlaubs- und Feiertage auf. Am meisten müssen dafür Unternehmen in Deutschland aufbringen (16 Prozent). Dennoch sind die Arbeitskosten in der österreichischen Industrie, die durch die zu bezahlenden freien Tagen höher ausfallen, mit rund 36 Euro pro Stunde (Rang neun) vergleichsweise niedrig. Am höchsten sind die Arbeitskosten in Norwegen (59 Euro pro Stunde) und in der Schweiz (50 Euro pro Stunde). (APA)

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