Bombenanschlag in Somalia: Zwanzig Tote

23. August 2015, 18:51
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Mehr als 45 Menschen verletzt

Mogadischu – Nach dem Selbstmordanschlag in der somalischen Hafenstadt Kismayu ist die Zahl der getöteten Soldaten auf 20 gestiegen. Mehr als 45 Menschen wurden verletzt, darunter drei kenianische Ausbilder von der Friedenstruppe der Afrikanischen Union. Ein mit Sprengstoff beladenes Auto war am Samstag in ein Trainingslager der Streitkräfte gerast.

Ein Kommandant der radikalislamischen Terrormiliz Al-Shabaab bekannte sich zu der Tat und behauptete, es seien mehr als 100 Soldaten getötet worden. Der Anschlag sei eine Vergeltungsaktion für eine Militäroffensive gegen die Miliz gewesen, sagte Sheikh Abdirahman Hudeyfa einer Presse-Agentur.

Ein Helfer des Selbstmordattentäters habe vor der Explosion aus dem Wagen springen können und sei erschossen worden, sagte ein Militärangehöriger. Verteidigungsminister Abdulkadir Sheikh Dini sprach von einem "feigen terroristischen Akt". Auch die Afrikanische Union verurteilte die Tat. (APA, 22.8.2015)

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