Spotify entschuldigt sich nach Aufschrei für Datenhunger

22. August 2015, 10:48
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Musikstreamer will Geschäftsbedingungen überarbeiten und besser kommunizieren

Der Musikservice Spotify hatte mit neuen AGB für Empörung bei Datenschützern gesorgt. Kontaktdaten, Mediendateien, Bewegungssensoren: Auf all das wollte der Streamingdienst künftig Zugriff haben, ohne den Nutzen der Informationsübermittlung zu erklären. Warum Spotify etwa Fotos seiner Nutzer sehen wollte, blieb unklar. Jetzt hat CEO Daniel Ek eine Klarstellung formuliert: Es würden nur gewisse Daten bei Gratisnutzern für Werbepartner analysiert. Außerdem solle der Dienst mit den Informationen verbessert werden, berichtet Heise.

Mehr Transparenz

Den neuen AGB sollen aber noch neuere AGB folgen, in denen der Datenhunger gemildert und für mehr Transparenz gesorgt werden wird. Laut einem Blogbeitrag von Spotify soll die Neuversion in den kommenden Wochen verfügbar gemacht werden. "Minecraft"-Erfinder Marcus Persson hatte als Reaktion auf die ursprüngliche Fassung angekündigt, sein Abo zu beenden – durchaus mit Vorbildwirkung. Daher musste Spotify wohl schnell reagieren. (fsc, 22.8.2015)

  • Spotify rudert zurück
    foto: apa/dpa/spata

    Spotify rudert zurück

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