Thailand: Leisen Fußes zur Kultur

27. August 2015, 11:33
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Georges Hausemer lädt in "Der lächelnde Elefant in der Rush-Hour" auf eine Entdeckungsreise durch Thailand.

Zeitweise glaubt man mitten in der Hangover-Trilogie gelandet zu sein, bewegt man sich realiter durch die Straßenfluchten von Bangkok oder Koh Samui.

Man wechselt von einem Tuk Tuk mit Eichhörnchen auf eine Rikscha, dann auf ein Wassertaxi und ein Speed-Dragon-Boat, deren Maat sich bei den durch die engmaschigen Kanäle führenden Klong-Touren mit den crazy Touristen einen Jux macht, reitet auf einem Elefanten, rast am Dach eines Jeeps festgezurrt die von Steinen und Schlaglöchern durchfurchte Bergstraße Richtung Kokospalmenhain hinunter zu Affenfarmen, changierenden Chamäleons und landet on The Beach bei fliegenden Händlern.

Am Weg liegen burmesische Dschunken unter flämischer Flagge, germanische Guides mit Xenophobie und (allgegenwärtig) Sextourismus. Gesäumt ist die geistige Landkarte Thailands vor allem durch tausende Tempel, Kunstschätze, goldene Paläste, riesige Buddhas und ehrwürdige eindrucksvolle Orte voller Magie wie Ayutthaya.

All das beschreibt Georges Hausemer vortrefflich. Besser ist nur die Realität. (Gregor Auenhammer, Album, 22.8.2015)

Georges Hausemer, "Der lächelnde Elefant in der Rush-Hour. Lesereise Thailand". € 14,90 / 132 Seiten. Picus-Lesereise, Wien 2015

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    foto: picus
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